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Kaffeehäuser in Wien

Neues Buch über die "öffentlichen Wohnzimmer" der Stadt

Bildquelle: Falter Verlag
Nimmt man die Bezirksdichte an Kaffeehäusern zum Maßstab für klassische Urbanität, dann steigen die Donaustadt, Floridsdorf, Liesing, die Brigittenau und Simmering schlecht aus: Im neu erschienen Wiener Kaffeehaus-Führer von Falter-Redakteur Christoph Wurmdobler sind besagte Bezirke weiße Flecken in der Stadt der Kaffeebohne. Andererseits: In den neunzehn übrigen Bezirken, in denen Wurmdobler und Kollege Gerhard Wasserbauer unterwegs waren, lebt, unbeschadet aller Klischees, die Wiener Kaffeehaus-Tradition fröhlich fort.

Undes ist schon erstaunlich wie viele unterschiedliche Kaffeehäuser diese Stadt "besitzt": Vom mondänen Treffpunkt in der Herrengasse, am Michaelerplatz, Lueger-Ring oder im Palmenhaus bis zu etwas schlichteren, wie etwa dem wunderbaren Kaffeehaus "Zum wilden Mann" auf der Währinger Strasse. Jedes einzelne der knapp 130 Kaffeehäuser wird in dem knapp 250seitigen Buch vorgestellt, ein nachgereichter Schlusskommentar plus Überblick über Preislage, Angebote und dergleichen mehr fasst noch einmal den Charakter des jeweiligen Hauses in aller Kürze zusammen. Positiv an Wurmdoblers Reise durch eine "Wiener Institution" ist mancherlei: Einerseits wären hier seine selbstbewussten Einschätzungen zu erwähnen, andererseits auch die Erweiterung des übersichtlich gestalteten Guides um Konditoreien, Kaffeehaus-Ketten ("Starbucks" oder "Aida") und Kaffeegeschäfte.

Kurzum: Mit "Kaffeehäuser in Wien" liegt ein brauchbarer, uneitler, wie auch aktueller Führer über die wichtigsten "öffentlichen Wohnzimmer" der Stadt vor.

Mehr in der Webheimat: Ein geschichtlicher Rückblick zur Wiener Kaffeehaustradition ...


Kaffeehäuser in Wien
Ein Führer durch eine Wiener Institution
Christopher Wurmdobler
248 Seiten, Falter Verlag, 2005
Buch im Online-Shop bei Amazon erhältlich ...


 

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