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Menschen ignorieren die Warnungen der Natur

Forscher beklagt die Ignoranz gegenüber Umweltveränderungen

Bereits irreversible Schäden in einigen Regionen der Erde werden von den Bewohnern des Blauen Planeten kaum ernst genommen. Zu diesem Schluss kommt ein renommierter Experte beim Euroscience-Forum in Stockholm. Der Wissenschaftler John Schellnhuber, Forschungsdirektor am Tyndall Centre for Climate Change Research, kritisiert vor allem die Tatsache, dass die wichtigsten Umweltprobleme am wenigsten verstanden werden. Der Forscher hat 12 Regionen identifiziert, die massive Regulatoren unserer Umwelt sind.

Eines der gravierendsten Probleme wäre zum Beispiel der Ausfall des Monsun in Asien. Ein Problem, das sehr schnell passieren könne, wie der Fachmann bestätigt. "Ein besseres Verständnis für das Risiko wäre dringend erforderlich", so Schellnhuber. Das komme ungefähr der Gefahr der Kollision mit einem Asteroiden gleich. Wenn die kritischen Regionen der Erde weiter geschädigt werden, könnte es auf dem Planeten zu einer Art Kettenreaktion kommen, befürchtet der Forscher. Das Risiko sei bisher bei weitem unterschätzt. Zu den kritischen Regionen zählen unter anderem auch die Meeresströmungen im Nordatlantik wie etwa der Golfstrom. Eine Veränderung oder ein Ausfall hätten weitreichende Konsequenzen für das Klima Europas.

Die Welt reagiert aber auch kaum auf die Gefahren, die von der Veränderung der westantarktischen Eisdecke, der Sahara und dem Abholzen des Regenwalds im Amazonas-Becken ausgehen. Der Forscher kritisiert, dass in die Wettervorhersage zuviel Geld investiert wird, umgekehrt würden die vitalen Elemente des Planeten immer noch ungeklärte Phänomene darstellen. "Wir müssen endlich begreifen, wo die wirklichen Gefahrenzonen, sozusagen die Achillesfersen des Planeten liegen", so Schellnhuber. Denn andere Forscher haben bereits erkannt, dass die plötzlichen Wechsel innerhalb von nur wenigen Jahrzehnten stattfinden werden.

Quelle: pte


 

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