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Männer und Frauen begehen andere Sünden

Männer sind lüstern und Frauen hochmütig

20.02.2009

Einer Studie der römisch-katholischen Kirche zufolge sind Frauen viel stolzer als Männer, Männer hingegen sind viel lüsterner. Demnach weichen auch die Sünden der beiden Geschlechter ziemlich voneinander ab, zitiert BBC-Online eine Studie des Jesuitenbruders Roberto Busa. Der 95-Jährige hat die Studie in Rom präsentiert.

"Männer und Frauen sündigen anders", schreibt der Theologe Monsignore Wojcieh Giertych im L'Osservatore Romano. Die schwersten Sünden der Männer sind neben Lust Gefräßigkeit, Faulheit, Zorn, Hochmut, Neid und Habgier. Die schwersten Sünden der Frauen sind Stolz, Hochmut, Neid, Zorn, Lust und Gefräßigkeit. Nach der katholischen Lehre müssen die Katholiken einmal jährlich zur Heiligen Beichte, um ihre Sünden zu beichten. Hochmut (Übermut, Eitelkeit, Ruhmsucht), Geiz (Habgier, Habsucht), Genusssucht, Ausschweifung (Wollust), Zorn (Wut, Vergeltung, Rachsucht), Völlerei (Gefräßigkeit, Unmäßigkeit, Maßlosigkeit, Selbstsucht), Neid (Missgunst, Eifersucht) und Trägheit des Herzens/des Geistes (Faulheit, Feigheit, Ignoranz) gelten als die sieben Hauptsünden.

Papst Johannes Paul II. hat den Begriff "Todsünde" im Apostolischen Schreiben über Versöhnung und Buße in der Kirche Reconciliatio et paenitentia aus dem Jahr 1984 wie folgt konkretisiert: "Die Lehre der Kirche nennt denjenigen Akt eine Todsünde, durch den ein Mensch bewusst und frei Gott und sein Gesetz sowie den Bund der Liebe, den dieser ihm anbietet, zurückweist, indem er es vorzieht, sich selbst zuzuwenden oder irgendeiner geschaffenen und endlichen Wirklichkeit, irgendeiner Sache, die im Widerspruch zum göttlichen Willen steht."

Im Vorjahr hat die Apostolische Pönitentiarie, die sich mit Gnadenerweisen und dem Ablasswesen befasst, die Liste der Hauptsünden um gentechnische Veränderungen, Experimente an Menschen, Umweltverschmutzung, Handel und Missbrauch von Drogen, soziale Ungerechtigkeiten, die zu Armut führen, sowie um finanzielle Raffgier erweitert.

Quelle: pte

 

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