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Was Herrn und Frau Österreicher auf die Palme bringt

Worüber sich die Österreicher am meisten aufregen

30.08.2005

Auf den höchsten Punkt der Palme klettern Herr und Frau Österreicher wenn Sie unsaubere öffentliche Toiletten vorfinden und ihnen ihre Mitmenschen schon von weitem aufgrund unangenehmer "Düfte" auffallen. Zu diesem Ergebnis kommt das Online-Marktforschungsinstitut Marketagent.com in einer aktuellen Studie.

Rund drei Viertel der befragten Personen bringen unhygienische öffentliche Klosetts (75,2 Prozent) und unangenehm riechende Mitmenschen (74,4 Prozent) zur Weißglut. Vor allem Frauen empfinden es als äußerst abstoßend, wenn sie das öffentliche "stille Örtchen" verdreckt vorfinden (Frauen: 80,9 Prozent, Männer: 68,0 Prozent) und Ihre Zeitgenossen nicht viel von Körperpflege halten (Frauen: 82,7 Prozent, Männer 64,0 Prozent). Auf den weiteren Rängen der Top 5 der nervigsten Faktoren rangieren unfreundliche Bedienung (72,6 Prozent) und das Vordrängeln in Warteschlangen (66,0 Prozent). 63,4 Prozent der Österreicher echauffieren sich besonders, wenn sie die verrichtete Notdurft unserer Vierbeiner mitten am Gehsteig bzw. im Park vorfinden.

Neben den hohen Sprit-Preisen, bei denen 63,0 Prozent der 500 web-aktiven Umfrageteilnehmer die Wände hochgehen, bringen 60,0 Prozent "Unpünktlichkeit" und 57,4 Prozent "Leute, die nicht Bitte/Danke sagen können" in Rage.

Besonders auffallende geschlechterspezifische Unterschiede können bei den Faktoren "Ausspucken in der Öffentlichkeit" und "Raser bzw. Drängler im Straßenverkehr" geortet werden. 64,0 Prozent der Frauen finden es besonders abscheulich, wenn Ihnen "ausspuckende Zeitgenossen" begegnen (Männer: 42,8 Prozent). Ein ähnliches Bild zeigt sich bei rüpelhaftem Benehmen im Straßenverkehr: Während sich 62,6 Prozent der weiblichen Umfrageteilnehmer über Raser bzw. Drängler erbosen, sind es unter den Männern lediglich 46,4 Prozent.

Männer gehen hingegen speziell wenn sie lauwarmes Bier serviert bekommen die Wände hoch (Männer: 45,9 Prozent, Frauen: 31,3 Prozent) und fühlen sich deutlich stärker als Frauen durch laut am Handy redende Personen gestört (Männer: 42,3 Prozent, Frauen: 36,7 Prozent).

Unterschiede hinsichtlich des Alters sind bei den Faktoren "frühes Aufstehen", "Versäumen des Zuges" und "verregneter Urlaub" festzustellen. Vor allem der jüngeren Generation sind diese Faktoren ein Dorn im Auge. Während das zeitige Aufstehen für 14-19 Jährige (65,2 Prozent) als besonders nervtötend empfunden wird, haben 50-59 Jährige (14,8 Prozent) ein deutlich geringeres Problem damit. 51,5 Prozent der 14-19 Jährigen sind nach einem verregneten Urlaub besonders sauer. Mit zunehmendem Alter ist dies ein offensichtlich geringeres Problem. So erzürnt nur 23,9 Prozent der 50-59 Jährigen ein verregneter Urlaub. Das Versäumen eines Zuges macht ebenfalls vor allem die 14-19 Jährigen (54,5 Prozent) rasend - wahrscheinlich im wahrsten Sinn des Wortes. Die ältere Generation nimmt dies viel lockerer, nur 28,4 Prozent der 50-59 Jährigen ärgern sich noch über so etwas.

Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass Personen reiferen Alters deutlich häufiger wegen "Abfällen auf der Straße oder am Gehsteig" (14-19 Jährige: 28,8 Prozent, 50-59 Jährige: 65,9 Prozent), "Bürokratischer Ämter und Behörden" (14-19 Jährige: 28,8 Prozent, 50-59 Jährige: 58,0 Prozent) und "Raser bzw. Drängler im Straßenverkehr" (14-19 Jährige: 37,9 Prozent, 50-59 Jähriger: 65,9 Prozent) in die Luft zu gehen.

Als "bieder" darf man die österreichische Bevölkerung auf keinen Fall bezeichnen. Wenn sich Leute sehr freizügig präsentieren bzw. viel nackte Haut zeigen, so stört das so gut wie niemanden. Lediglich 3,6 Prozent der Befragten finden es verwerflich, wenn sich Ihre Mitmenschen zu leicht bekleidet in die Öffentlichkeit wagen.

Bei der Marketagent.com Online-Umfrage wurden 500 ÖsterreicherInnen zwischen 19 und 59 Jahren befragt.

Quelle: Marketagent.com

 

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