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Intelligenz : Warum wir immer schlauer werden

Fernsehen und Computerspiele machen nicht dumm, sondern schlau

17.10.2005

PISA-Studie hin oder her - wir verblöden nicht, beruhigt Zukunftsforscher Matthias Horx in der aktuellen Ausgabe des Wissensmagazin P.M.. Im Auftakt zur großen P.M.-Serie über unser Leben von morgen schreibt er, dass Fernsehen, Computerspiele und der Dauerstress des modernen Lebens uns keineswegs dumm machen, sondern schlau. Langzeit-Untersuchungen in 20 Ländern belegen nämlich, dass die Intelligenz der Bevölkerung kontinuierlich zugenommen hat - um bis zu 30 Punkte in nur 25 Jahren.

Zur gesteigerten Hirnleistung tragen offenbar auch jene Faktoren bei, die oft als Ursache einer (vermeintlichen) "Verdummung" betrachtet werden. So zeigen etwa neueste Forschungen, dass Videospiele ein äußerst effektives Hirntraining darstellen - sie fördern komplexes und strategisches Denken und Handeln. Massenmedien bringen Wissen bis in die entlegensten Winkel und tragen so direkt und indirekt zur Allgemeinbildung bei. Und schwere infektiöse Kinderkrankheiten - früher die "Intelligenzkiller" schlechthin - sind durch Fortschritte in der Medizin radikal zurückgegangen.

Vor allem aber stellt das Leben in einer global vernetzten Welt voller Informationen und ununterbrochener Reizüberflutung besondere Anforderungen an den Geist. Wir werden zum beständigen Lernen geradezu gezwungen - und auch zur Entwicklung immer speziellerer Fähigkeiten. Die Evolution des menschlichen Gehirns ist also noch längst nicht abgeschlossen. Wohin sie führen könnte, lesen Sie in jetzt in P.M..

Quelle: P.M.

 

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