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Wohnungspreise in Wien : Trends am Immobilienmarkt

Günstiges wird teurer - Nobelviertel stagnieren

10.05.2005


In Wien klafft die Preisspalte beim Kauf von Eigentumswohnungen zwischen den Bezirken nicht weiter auf. Der Trend ist deutlich erkennbar: Wohnbezirke, die bisher zu den günstigeren Wohnvierteln Wiens zählten, ziehen preislich an. So ist beispielsweise der Quadratmeterpreis des 10. Wiener Gemeindebezirks im letzten Halbjahr (4. Quartal 2004 bis 1. Quartal 2005) um 10 % gestiegen, ebenfalls teurer wurde der 15. Bezirk (+ 6 %), und der 12. Bezirk (+ 4 %).

Im Gegensatz dazu stagnieren die Wiener Nobelviertel: Der 19. Bezirk, eine der ersten Adressen Wiens, hält seinen Quadratmeterpreis seit mehr als einem halben Jahr konstant, der benachbarte 18. Bezirk erfuhr im vergangenen Halbjahr (4. Quartal 2004 bis 1. Quartal 2005) nur eine geringfügige Preissteigerung von 3 %, der 13. Bezirk wurde um lediglich 2 % teurer.

Auch die bisher - aufgrund ihrer Innenstadtnähe - beliebten Wohngegenden innerhalb des Gürtels verzeichnen Einbußen im Quadratmeterpreis. In Wieden (4) ist der durchschnittliche Quadratmeterpreis im letzten Halbjahr (4. Quartal 2004 bis 1. Quartal 2005) beispielsweise um 10 % gesunken, ebenfalls betroffen sind der sechste Bezirk (- 6 %) und die Leopoldstadt (2. Bezirk), deren Preis nach einem kontinuierlichen Anstieg bis zum vierten Quartal 2004 nun wieder zu fallen beginnt (- 5 %). Neubau (7), Margareten (5) und die Josefstadt (8) stagnieren zur Zeit preislich. Teurer wurde innerhalb des Gürtels vor allem der 9. Bezirk (+ 9 % seit dem 4. Quartal 2004).

Miete: Bauprojekte beeinflussen den Preis

Bezirke, in denen derzeit mehrere Neubauprojekte realisiert werden, ziehen auch beim Mietpreis an. Zu den so genannten "Entwicklerbezirken" zählen zur Zeit unter anderem Favoriten (10) (+ 11 % im letzten Jahr), Simmering (11) (+ 10 %), Ottakring (16) (+ 22 %) und Hernals (17) (+ 12 %). Auch Margareten (5) hat im letzten Jahr mit plus 16 % kräftig aufgeholt.

Die niedrigsten Mieten erwarten Wohnungssuchende zur Zeit im 20. Bezirk (6,72 Euro / m²), gefolgt vom 11. und 15. Bezirk. Wer innerhalb des Gürtels sucht, stößt vor allem in den Bezirken Leopoldstadt (2), Landstraße (3) und Margareten (5) auf günstige Mieten. Teuerster Wohnbezirk innerhalb des Gürtels ist - neben der Wiener Innenstadt - der 9. Bezirk (9,07 Euro / m²).

Wiens beliebteste Wohnbezirke

Bei der Suche nach Mietwohnungen in Wien sind vor allem der 6. und 7. Bezirk interessant. Platz Drei auf der Beliebtheitsskala der Wiener Bezirke nimmt die Josefstadt (8) ein, gefolgt von Alsergrund (9) und Penzing (14). Schlusslicht mit rund 3 % Suchanteil ist der 22. Bezirk, knapp besser in der Nachfragergunst liegen der erste und 21. Bezirk.

Ein Blick auf die Farbverteilung der Wiener Nachfragekarte zeigt:
Der Nordwesten Wiens (unmittelbare Zentrumsnähe oder schnelle Erreichbarkeit des Stadtkerns, bzw. Grünruhelage) ist in punkto Wohnen derzeit besonders gefragt während Immobilien im Südosten (Industriegebiet, problematische Verkehrssituation) weniger nachgefragt werden. Stark verloren haben der 1., 2. und 12. Bezirk. Detail am Rande: Die Nachfrageunterschiede nach Bezirken werden kontinuierlich geringer.

Quelle: Immobilien.net

 

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