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Einbrecher - Schutz gerade in der Urlaubszeit

Damit es nach dem Urlaub keine bösen Überraschungen gibt


23.06.2004

Einbrecher - Übervolle Briefkästen, ein ungemähter Rasen und heruntergelassene Jalousien sind eine klassische Einladung an Diebe und Einbrecher. Damit während des Urlaubes keine bösen Überraschungen passieren, raten Experten zu vorbeugenden Sicherheitsmaßnahmen. Besonders wichtig sind dabei Fenster und Türen. Oft genügt schon die abschreckende Wirkung von sichtbaren Schutzvorrichtungen. Aber Vorsicht: Alarmanlagen allein verhindern keinen Einbruch, sie melden ihn nur.

Veraltete Schlösser an den Türen machen es Einbrechern besonders leicht. Daher sollte hier zuerst investiert werden. Ein moderner Zylinder und Türriegel leisten zwar wirksamen Widerstand, nützen aber wenig, wenn der Einbrecher die gesamte Tür aushebt. Daher raten Experten eher zu modernen Sicherheitstüren mit einer massiven Stahlzarge, die mehrfach in der Wand verschraubt ist. Panzerriegel sichern die Tür über die gesamte Breite und sind auf beiden Seiten fest im Mauerwerk verankert.

Der Fensterbereich lässt sich durch gute Schlösser und massive Rollläden absichern. Letztere haben leider den Nachteil, dass man gleich erkennt, ob jemand zu Hause ist oder nicht. Etwas teurer aber sehr wirkungsvoll sind Gitter, einbruchsicheres Glas sowie spezielle Sicherungssysteme, bei denen man die Fenster im Sommer auch gekippt lassen kann.

Die folgende Checkliste gibt Tipps, was Sie speziell vor der Fahrt in den Urlaub tun können:
  • Das Haus/die Wohnung sollte bewohnt aussehen. Ersuchen Sie einen Nachbarn, dass er nicht nur die Blumen gießt, sondern auch den Briefkasten leert, die Zeitung vor der Wohnungstür entfernt, Rollläden öffnet und schließt und eventuell abends das Licht ein- und ausschaltet - Lampen, Radio und elektrische Rollläden mit Zeitschaltuhr erfüllen denselben Zweck.

    Wer lange weg ist, sollte die Post wegen der Zustellung behördlicher Schriftstücke informieren. Dadurch kann verhindert werden, dass Sie Einspruchsfristen versäumen.

  • Lassen Sie ungesicherte Fenster und Balkontüren nicht gekippt.

  • Hinterlassen Sie keine Angaben zu ihrem Urlaub auf dem Anrufbeantworter.

  • Verstecken Sie keinen Schlüssel. Blumentöpfe oder Fußmatten sind besonders unkreative Verstecke. Für Notfälle wie z.B. einen Wasserrohrbruch sollte bei einem Nachbarn oder einer anderen Vertrauensperson ein Schlüssel hinterlegt werden.

  • Lassen Sie keine potenziellen Einbruchswerkzeuge wie Axt oder Eisenstangen im Garten herumliegen. Wenn Sie diese Dinge im Gartenschuppen aufbewahren, dann bringen Sie auch dort ein Schloss an.

  • Schmuck, Wertgegenstände, Sparbücher und Bargeld sollte nicht in der unbeaufsichtigten Wohnung gelassen werden und sind z.B. in einem Bankschließfach viel besser aufgehoben. Legen Sie eine Liste mit Beschreibungen und Fotos Ihrer Wertgegenstände an.

  • Überprüfen Sie, ob vor Ihrer Abreise alle Wasserhähne abgedreht und die Standby-Geräte vom Netz genommen sind.


Tipp: Passen Sie Ihre Haushaltsversicherung alle paar Jahre an den Wert Ihrer Wohnung/Ihres Hauses und Inventars an. Damit vermeiden Sie im Fall der Fälle, dass wegen Unterversicherung nur ein geringer Teil des Schadens abgedeckt wird.

Quelle: IMMOMEDIA

 

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