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Maklerprovision für Immobilien-Vermittlung neu geregelt

Neue Immobilienmakler-Verordnung bringt niedrigere Maklerprovisionen für Mieter und mehr Transparenz bei den Betriebskosten.


26.08.2010

Mit 1. September 2010 tritt in Österreich eine neue Immobilienmakler-Verordnung in Kraft. Ab diesem Termin zahlen Mieter deutlich weniger Provision für die Vermittlung einer Wohnung als bisher.

Bei Verträgen für Wohnungen und Einfamilienhäuser, die bis zu drei Jahre vermietet werden, zahlen Mieter künftig nur mehr eine Monatsmiete an Provision für die Vermittlung. Läuft ein Vertrag länger als drei Jahre oder wird er unbefristet geschlossen, so fallen höchstens zwei Monatsmieten an. Vermittelt ein Hausverwalter eine Wohnung in einem Haus, das er selbst verwaltet, fällt nur mehr eine halbe Monatsmiete bzw. eine Monatsmiete an. Bisher war im Schnitt eine Monatsmiete mehr zu entrichten. Unverändert bleiben die Richtsätze für Provisionen, die zwischen Vermieter und Immobilienmakler vereinbart werden, sowie die Provisionen für die Vermittlung von Geschäftsräumlichkeiten zur Miete.

Darüber hinaus ist in der Verordnung festgelegt, dass die Folgeprovision, die bei einer Verlängerung des befristeten Mietvertrages oder Umwandlung in ein unbefristetes Mietverhältnis fällig werden kann, maximal einen halben Bruttomonatsmietzins betragen darf.

Ebenfalls neu ist, dass bei Inseraten über Mietwohnungen künftig die monatliche Gesamtbelastung sowie Einzelkosten detailliert dargestellt werden müssen. Darunter fallen die Angaben über den Hauptmietzins, die Betriebs- und Heizkostenakonti sowie die Umsatzsteuer. Damit soll der Wettbewerb angekurbelt und die Transparenz für alle Wohnungssuchenden erhöht werden.

Quelle: BMWFJ, ots

 

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