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Ausstellung : Frühe Zahlungsmittel in Europa

Eine Ausstellung im Geldmuseum der Oesterreichischen Nationalbank

10.06.2009

Salz, Beil und Rind - kaum jemand wird in diesen Gegenständen Zahlungsmittel vermuten. Es sind dies aber nur drei Beispiele einer großen Zahl heute oft skurril anmutender Geldformen, die es auf dem Weg zu einem modernen Geldwesen in Europa gegeben hat.

Ausgehend vom einfachen Tauschhandel in der Steinzeit beleuchtet die Ausstellung "Mit Salz, Beil und Rind auf Shopping-Tour. Frühe Zahlungsmittel in Europa" die Entwicklung früher Zahlungsmittel in Europa. Die Formenvielfalt dieser prämonetären Zahlungsmittel war erstaunlich groß: So spannt sich der Bogen der gezeigten Objekte vom Gerätegeld über keltische Noppenringe bis zu Zobelfellen und Stockfischen, die sogar noch im Spätmittelalter als Naturalgeld verwendet wurden. Selbst die in Homers Epen als Wertmesser für Sklaven, Waffen und andere Wertgegenstände dienenden Rinder finden ihren Platz in der Ausstellung.

"Gerade diese Vielzahl an Zahlungsmitteln macht die Unzulänglichkeiten der Tauschwirtschaft im Vergleich zur modernen Geldwirtschaft offensichtlich", hielt OeNB-Gouverneur Dr. Ewald Nowotny im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung fest. Besondere Höhepunkte sind 25.000 Jahre alte Steinwerkzeuge oder bronzezeitliche Ringbarrendepots, die in der Ur- und Frühgeschichte als Zahlungsmittel dienten.

Die zahlreichen Objekte, die von renommierten Leihgebern aus dem In- und Ausland sowie aus der Sammlung der Österreichischen Nationalbank stammen, ermöglichen spannende Einblicke in einen zu Unrecht vernachlässigten Bereich der europäischen Geldgeschichte.


Mit Salz, Beil und Rind auf Shopping-Tour. Frühe Zahlungsmittel in Europa.

10. Juni 2009 bis 29. Jänner 2010

Oesterreichische Nationalbank, Geldmuseum, Otto-Wagner-Platz 3, A-1090 Wien

Dienstag und Mittwoch von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr
Donnerstag von 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr
Freitag von 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr
Samstag bis Montag sowie an Feiertagen, 24.12. und 31.12. geschlossen

Eintritt frei !

Weitere Informationen unter www.geldmuseum.at.

Quelle: OeNB, ots

 

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