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Wiener Philharmoniker-Münze jetzt auch in Silber

Erste Silber-Anlagemünze mit Euro-Nennwert

31.01.2008

Der "Wiener Philharmoniker" aus Silber, die erste Silber-Anlagemünze mit Euro-Nennwert überhaupt, ist ab 1. Februar 2008 weltweit im Handel. Mit ihm erweitert die Münze Österreich erstmals ihr Sortiment um ein Silber-Anlageprodukt. Die Erfolgsaussichten stehen gut: Schon vor dem Verkaufsstart übertreffen die Bestellungen aus dem In- und Ausland alle Erwartungen und stellen die Prägestätte kapazitätsmäßig vor eine große Herausforderung. Der silberne Wiener Philharmoniker folgt dem seit 1989 gehandelten Wiener Philharmoniker in Gold. Dieser zählt mit bisher mehr als 9,1 Mio. weltweit verkauften Münzen zu den erfolgreichsten und international bekanntesten Produkten Österreichs.

Anleger setzen auf Silber
"Es war die enorm große Nachfrage nach Silber als Wertanlage, die uns zum neuen Wiener Philharmoniker veranlasste", erklärt Generaldirektor Dietmar Spranz den Schritt der österreichischen Münzprägestätte. "Seit Jahren setzen Experten hohe Erwartungen in Silber." Im Sog der Gold-Hausse hat der Silberpreis zuletzt kräftig zugelegt, ein weiterer Anstieg gilt als wahrscheinlich. Gleichzeitig herrscht im Handel aufgrund des regen Anlegerinteresses ein Engpass an Silber-Anlageprodukten.

Das Silber bestimmt den Preis der Münze
Für Anlagemünzen typisch orientiert sich der Wert der Philharmoniker-Münze am tagesaktuellen, internationalen Edelmetallpreis. Somit nennen Banken, Sparkassen und der übrige Handel keinen Fixpreis, sondern - wie beim goldenen Wiener Philharmoniker - einen stets aktuellen Ver- und Ankaufspreis. Anders als das steuerfrei gehandelte Gold unterliegt Silber für Anlagezwecke der nationalen Umsatzsteuer, in Österreich 20%. "Dieser Umstand hat das Verlangen der Anleger nach einem Wiener Philharmoniker aus Silber keineswegs gemindert", betont Spranz. "Silber ist neben Gold ein interessantes, langfristig wertstabiles Investment. Anleger im In- und Ausland suchen nach geeigneten Produkten."

Maßgeblich für den Verkaufspreis von Anlagemünzen ist das in (Troy-) Unzen angegebene Edelmetall-Feingewicht, das beim neuen Philharmoniker aus reinem Silber exakt dem Gesamtgewicht von einer Unze (31,103 Gramm) entspricht. Andere Einheiten der Silber-Bullionmünze sind zur Zeit nicht vorgesehen. Generell werden Wiener Philharmoniker nach Bedarf - also ohne Limitierung - und mit über die Jahre hinweg gleichem Design geprägt. Lediglich das Prägejahr wird aktualisiert. Das Aussehen des Silber-Philharmonikers entspricht weitgehend seinen "goldenen Geschwistern": Die eine Seite zeigt ausgewählte Instrumente des weltberühmten Orchesters. Auf der anderen Seite ist die vom Neujahrskonzert bekannte Orgel des Wiener Musikvereins zu sehen.

Der Nennwert lautet auf 1,50 Euro
Ein Nennwert von "1,50 Euro" ist für Österreich ungewöhnlich und eine Premiere. Auf Münzen anderer Länder finden sich aber schon seit längerem derart "unrunde" Beträge. Genau genommen braucht Edelmetall für Anlagezwecke gar keinen Nennwert. Der Nennwert macht das Silberstück zur Münze, ist für den tatsächlichen Handelswert, für den der tagesaktuelle Preis einer Unze Silber bestimmend ist, aber ohne Relevanz.

Der Hauptgrund für die "1,50 Euro" liegt darin, dass die Werte 1 und 2 Euro bereits an Euro-Umlaufmünzen vergeben sind. Das gleiche gilt für 5 Euro, denen die österreichische, neuneckige 5 Euro-Münze entspricht. Diese Werte auch für eine Bullionmünze heranzuziehen, hätte vermutlich bei vielen für Unverständnis und Verwirrung gesorgt.

Europas neue Silbermünze
Derzeit sind die bedeutendsten Anbieterländer von Silber-Bullionmünzen vor allem Kanada und die USA, sowie Australien und China. Europa war auf diesem Gebiet bisher kaum vertreten. Bei der Münze Österreich ist man zuversichtlich, mit dem silbernen Wiener Philharmoniker Europa auf dem Weltmarkt noch besser vertreten zu können. "Zum einen, weil der neue Philharmoniker die einzige Silber-Anlagemünze mit Euro-Nennwert ist. Zum anderen, weil der goldene Wiener Philharmoniker seit vielen Jahren auf dem Weltmarkt geschätzt und etabliert ist", sieht Spranz die Ausgangssituation für die Münze "Made in Austria" optimistisch.

Quelle: Münze Österreich

 

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