Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Wiener Secession und Beethovenfries auf Goldmünze

Start der Münzserie " Der Wiener Jugendstil "

Bildquelle: Münze Österreich
Die "Wiener Secession" gilt als Wiege des Wiener Jugendstils. Damit ist sie auch das ideale Motiv für den Serienstart der neuen Münzreihe "Der Wiener Jugendstil", die aus vier 100-Euro-Goldmünzen besteht. Eng verbunden mit Secession und Jugendstil ist Gustav Klimt, dessen Beethovenfries die zweite Seite der Prägung ziert.

Unter der "Secession" versteht man mehr als das eigenwillige Gebäude mit der goldenen Lorbeerkuppel. Der Begriff meint den Austritt von 19 Künstlern im Jahr 1897 aus dem etablierten Wiener Künstlerhaus und die damit verbundene Geburt einer neuen Kunstrichtung. Auf diese Art protestierten die progressiven Kräfte innerhalb des Künstlerhauses gegen die konservative Ausstellungspolitik, gegen Profitorientiertheit sowie gegen die unzeitgemäße Präsentation von Kunstwerken in historisch überladenen Ausstellungsräumen. Die Gründung der Wiener Secession und die Errichtung ihrer Ausstellungshalle im Jahr 1898 bot der Kunstszene eine neue Alternative und die Möglichkeit, ein breites Publikum zu erreichen. Nicht nur die Mitglieder der Vereinigung, auch ausländische Künstler konnten hier ihre Arbeiten präsentieren. Wortführer und erster Präsident wurde Gustav Klimt. Das aufgrund der unkonventionellen Gestaltung bei
den Wienern lange umstrittene Secessionsgebäude war ursprünglich als vorübergehender Ausstellungspavillon gedacht. Heute zählen Architektur und Sammlung zu den am häufigsten fotografierten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Gustav Klimt stand der Secession bis 1905 vor. 1902 schuf er anlässlich der 14. Ausstellung der Secession seinen berühmten Beethovenfries. Klimt gestaltete den Fries zu Ehren des Komponisten, in dem er sich mit der neunten Symphonie malerisch auseinander setzte. Der Fries sollte nach Ende der Ausstellung eigentlich abgetragen werden. Da der Secession 1903 aber eine große Klimt-Retrospektive bevorstand, blieb das Kunstwerk vorerst an Ort und Stelle. Dann gelangte es in private Hände. 1973 schließlich wurde der Beethovenfries von der Republik Österreich erworben und restauriert. Im Zuge der Generalsanierung der Secession 1985 wurde im Souterrain ein eigener Raum für den Beethovenfries geschaffen.

Die neue 100-Euro-Goldmünze "Wiener Secession" ist ab dem 10. November 2004 erhältlich. Sie enthält 16 Gramm reines Gold, ist mit 30.000 Stück streng limitiert und in der besonderen Prägequalität "Proof" gefertigt. Erhältlich ist sie in Geldinstituten, im Münzhandel sowie bei der Münze Österreich. Alle Münzen werden mit Echtheitszertifikat und mehrwertsteuerfrei ausgegeben. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt 273 Euro.

Die Wertseite der Münze wird vom Gebäude der Wiener Secession dominiert. Vom linken Münzrand her ragt ein Lorbeerblatt ins Bild. Bei der Grundsteinlegung war der immergrüne Lorbeer von besonderer Symbolik. Auch die kugelförmige Krone des Gebäudes ist aus goldenen Lorbeerblättern und steht für die neue Blüte in Kunst und Architektur, die hier Einzug halten sollte. Die zweite Münzseite zeigt den Ausschnitt "Die Sehnsucht nach Glück" aus dem Beethovenfries von Gustav Klimt. Zu sehen ist die Szene des "Wohlgerüsteten Starken". Der Ritter dominiert die Bildmitte. Zu seiner Linken ist jene weibliche Figur positioniert, die den "Ehrgeiz" symbolisiert. In ihrer rechten Hand hält sie einen Lorbeerkranz. Die rechte weibliche Figur symbolisiert das "Mitleid".

Die neue Serie "Der Wiener Jugendstil"
Bis 2007 werden vier 100-Euro-Münzen herausragende Werke des Wiener Jugendstils in Gold prägen. Der "Wiener Secession" folgt im kommenden Jahr die "Kirche am Steinhof". Die Münze im Jahr 2006 wird dem "Wienflussportal", jene im Jahr 2007 Otto Wagners Wohnhaus auf der Wienzeile gewidmet sein.

Quelle: Münze Österreich

 

Top Themen

Top Links