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25-Euro-Münze " Faszination Licht "

Neue Münze nutzt selbst die Eigenheiten des Lichts

12.03.2008

Gleich zweifach befasst sich die Silber-Niob-Münze 2008 mit der Faszination des Lichts. Zum einen widmet sich die Motivgestaltung verschiedenen Fassetten des Lichts sowie dem österreichischen Erfinder Carl Auer von Welsbach (1858-1929). Er gilt auch auf dem Gebiet der Lichterzeugung als Pionier. Gleichzeitig bedient sich die neue Münze selbst der physikalischen Eigenheiten des Lichts. Denn kein Farbauftrag sondern gezielt hervorgerufene Lichtbrechung führt zur leuchtend grünen Farbe des Niob im Silberring. Auch aufgrund ihres innovativen Charakters zählen Silber-Niob-Münzen international zu den gefragtesten Münzen überhaupt. Das neue 25-Euro-Stück "Faszination Licht" erscheint am 12. März in einer Auflage von 65.000 Stück.

"Anodisches Oxidieren" von Münzen

Die bei Silber-Niob-Stücken aus Österreich eingesetzte Technologie ist weltweit einzigartig für Münzen: Je nach ihrer exakten Dicke ergibt die wenige Milliardstel Millimeter dünne Oxidschicht des Niobs eine andere Farbe. Diese Technik wird als "Anodisches Oxidieren" bezeichnet und von der Münze Österreich und dem Technologiezentrum Plansee erstmals für Münzen angewandt. Auf diesem Weg konnten in den letzten Jahren verschiedene Farbtöne - etwa Blau, Grün, Violett, Goldbraun und Türkis - erzielt werden. Erstmals kommt nun ein leuchtend grüner Farbton zur Anwendung, der obendrein das Niob je nach Lichteinfall besonders eindrucksvoll schillern lässt.

Die Münze 2008 im Zeichen von "Faszination Licht"

Motiv der Wertseite ist ein Laternenanzünder bei der Wartung einer Gaslaterne, wie sie in Wien in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts üblich war. Im Hintergrund sieht man das Wiener Rathaus, ein typisches Wiener Gebäude, das heute noch prachtvoll beleuchtet wird.
Auf der anderen Seite ist im Zentrum des Niob-Innenteils eine stilisierte Sonne dargestellt. Im Silberring sieht man ein Porträt von Carl Auer von Welsbach. Von seinem Porträt aus symbolisiert eine Kollage verschiedener Leuchtmittel die Entwicklung künstlicher Lichtquellen: Gas-Spar-Licht, Glühbirnen, Energiesparlampe, Neonlicht, Halogenlicht, LED-Chip und Leuchtdiode.

Vom österreichischen Pionier Carl Freiherr Auer von Welsbach zur modernen Hochtechnologie

Die neue Münze erscheint rechtzeitig zum 150. Geburtstag des österreichischen Erfinders, Chemikers und Unternehmers Carl Auer von Welsbach (1858-1929). Auer erwarb sich Verdienste als Entdecker von vier chemischen Elementen, als Erfinder des Glühstrumpfs im Gaslicht, der Metallfadenlampe und des Zündsteins im Feuerzeug. Der Glühstrumpf, auch "Auerstrumpf", verbesserte die damals schon bekannte Gasbeleuchtung, da man bei geringerem Gasverbrauch eine wesentlich bessere Lichtausbeute erhielt. Nachdem Auer die Zusammensetzung optimiert hatte, war das Gasglühlicht ("Auerlicht") allen damals bekannten Lichtquellen überlegen und wurde auch wirtschaftlich ein Erfolg. Auer beschäftigte sich auch mit elektrischem Licht. 1898 ließ er die erste brauchbare Metallfadenlampe patentieren. Dazu entwickelte er ein Verfahren zur Herstellung von Drähten aus Osmium, das damals als Metall mit dem höchsten Schmelzpunkt galt. Die daraus abgeleitete Marke "OSRAM" wurde 1906 angemeldet.


Die Münze "Faszination Licht" besteht neben den 6,5g Niob im Innenteil aus einem 9g Silberring und wird ausschließlich in der Qualität "Handgehoben" geprägt. Der empfohlene Ausgabepreis mit Etui und Echtheitszertifikat beträgt 44,55 Euro (inkl. MwSt). Erhältlich ist die neue Silber-Niob-Münze ab 12. März 2008 in allen österreichischen Geldinstituten sowie im Münzhandel. Die Auflage ist auf 65.000 Exemplare limitiert.

Quelle: Münze Österreich

 

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