Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Mozart Goldmünze zum 250. Geburtstag erschienen

Dritter Teil der Münzserie "Große Komponisten"

01.02.2006

Keine Frage: Mit der Münzserie "Große Komponisten" hätte Mozart seine Freude gehabt! Nicht nur, dass er oft knapp bei Kasse war und dringend ein paar Goldmünzen mehr gebraucht hätte. Geld spielte in seinem Leben eine große Rolle. Und das eigene Konterfei auf einer Münze zu sehen, hätte dem doch recht eitlen Musikgenie bestimmt geschmeichelt. Die neue 50-Euro-Goldmünze "Wolfgang Amadeus Mozart" zeigt rechts das Porträt des großen Komponisten und Musikers. Auf der linken Seite, etwas in den Hintergrund gerückt, ist sein Vater Leopold dargestellt. Er erkannte und förderte das einzigartige Talent seines Sohnes und war nicht nur sein Wegbereiter, sondern auch selbst als Musikpädagoge weit über Salzburg hinaus bekannt. So gilt die von ihm verfasste Violinschule als Standardwerk seiner Zeit. Auf der Wertseite der Münze ist ein Blick in die Salzburger Getreidegasse zu sehen. Hier lebte die Familie Mozart von 1747 bis 1773 im dritten Stock jenes Hauses, in dem Wolfgang vor 250 Jahren zur Welt kam.

Die Serie "Große Komponisten" widmet sich seit dem Jahr 2004 den als "Klassische Trias" bezeichneten großen Dreien der Wiener Klassik: Den Anfang machte Mozarts Freund und Lehrer "Joseph Haydn", im Vorjahr folgte dann "Ludwig van Beethoven". Die Münze "Wolfgang Amadeus Mozart" vervollständigt nun die dreiteilige Münzreihe. Ab 1. Februar 2006 gibt es die neue Goldmünze in den österreichischen Geldinstituten sowie im Münzhandel. Die Münze enthält 10 Gramm Gold und ist zumempfohlenen Erstausgabepreis von 193 Euroerhältlich. Angesichts der derzeit hohen Notierung von Gold ein sehr attraktiver Preis! Die Münze ist umsatzsteuerfrei. Die limitierte Auflage von maximal 50.000 Stück erscheint ausschließlich in der Qualität "Proof". Jede Münze ist in einem attraktiven Etui verpackt, das auch das Echtheitszertifikat beinhaltet.

Im Gegensatz zu Haydn und Beethoven, die beide recht gut mit Geld umzugehen wussten, kannte Mozart als freischaffender Künstler Wohlstand und Not. Seine wichtigsten Einnahmen waren Konzerte und Kompositionen. Einerseits war Mozart als gefragtes Musikgenie durchaus wohlhabend. Davon zeugten die prächtige Wohnung im Figaro-Haus hinter dem Stephansdom, ein eigenes Reitpferd und rauschende Feste und Bälle. Auf der anderen Seite war Mozart oft in finanziellen Nöten. Nicht nur wegen seines lockeren Umgangs mit Geld. Mozart bewegte sich vor allem in seiner Wiener Zeit in wohlhabenden Kreisen - Wien war schon damals eine teure Stadt. Seine Einkünfte waren von seiner Schaffenskraft abhängig. Hinzu kamen seine zunehmend angeschlagene Gesundheit und die Sorgen um seine kranke Frau Konstanze. Als Mozart im 36. Lebensjahr verstarb, hinterließ er seiner Frau und den beiden Söhnen 500 Gulden, denen Schulden von 3.000 Gulden gegenüberstanden. Der Welt aber hinterließ er einen einzigartigen musikalischen Schatz, der bis heute Menschen in allen Ländern erfreut.

Quelle: Münze Österreich

 

Top Themen

Top Links