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AK-Test : Geld abheben mit Kreditkarte kommt teuer

Teilzahlung ist extrem kostspielig

18.04.2008

Einfach, schnell und bequem geht's mit Kreditkarte. Aber Achtung: Zahlen und Geld abheben kann teuer kommen. Ein AK Test bei vier Kreditkartenfirmen zeigt: Das Kartenangebot ist umfangreich und gibt es mit und ohne Versicherungsschutz. Zahlen ist in Österreich und im Euro-Raum spesenfrei, nicht aber dort, wo es keinen Euro gibt. Spesen draufzahlen heißt es beim Geld abheben überall. Im Nicht-Euro-Raum kommen zu den Spesen sogar noch Bearbeitungsgebühren dazu.

Klassische Kreditkarten gibt es um eine Jahresgebühr ab 18,17 Euro (VISA Classic von Card complete, Classic Mastercard und VISA Classic von PayLife). Wer Zusatzleistungen möchte, etwa einen Versicherungsschutz, bekommt das ab 54,50 Euro (VISA Classic von Card complete, Gold Mastercard und VISA Classic von PayLife).

"Wer im Euro-Raum, also auch in Österreich, mit Kreditkarte zahlt, hat keine Spesen", erläutert Kollmann. Wer in Nicht-Euro-Ländern urlaubt, hat beim EinkaufSpesen von ein Prozent (Diners, Card complete, PayLife) und zwei Prozent (American Express). Geld abheben kommt sehr teuer: Im Inland und im Euro-Raum drei Prozent, aber Mindestgebühren von 2,50 Euro (American Express) bis zu vier Euro (Diners Club). Außerhalb des Euro-Raumes kommen zu den drei Prozent und Mindestspesen noch Bearbeitungsgebühren von ein Prozent bei Diners Club, Card complete und PayLife dazu. Bei American Express sind es zwei zusätzliche Prozent.

"Teilzahlung ist extrem kostspielig", so Kollmann. Die Zinssätze können bis zu 15 Prozent im Jahr betragen, etwa bei PayLife. "Überdies ist auch die Devisenkursverrechnung nicht klar", kritisiert Kollmann. Denn die Umrechnung erfolgt erst zu dem Kurs, an dem der Umsatz vom Vertragshändler (z.B. Restaurant) bei der Kreditkartenfirma zur Verrechnung eintrifft. "So kann ein Schnäppchen letztendlich teuer werden", sagt Kollmann.

PayLife und Card complete bieten auch Prepaid-Karten an. Hier gibt es keine Jahresgebühr, Maestro Traveller Premium und Mastercard Geschenkkarte von PayLife verrechnen aber eine einmalige Gebühr. Die Karten müssen im Vorhinein mit einem Guthaben aufgeladen werden. Die Spesen dafür betragen bis zu 1,5 Prozent (Electronprepaid von Card complete). Die Aufladesummen sind unterschiedlich. Spesen gibt es beim Einkauf und Geld abheben in Euro- und Nicht-Euro-Ländern in der Höhe von bis zu drei Euro (Maestro Traveller von PayLife). "Vorteil der Karten ist ein im Vorhinein festgelegtes Urlaubsbudget", sagt Kollmann, "daher auch für Jugendliche geeignet." Der Nachteil: Das Guthaben "parkt" unverzinst, es gibt Spesen beim Aufladen und Gebrauch.

Quelle: AK Wien

 

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