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Gehaltskonto : 41 Konten bei 20 Banken im Vergleich

Vorsicht vor teuren Nebenspesen

28.05.2009

Ein Gehaltskonto kostet für einen durchschnittlichen Nutzer 71 Euro im Jahr - mit 240 Buchungen und Kontoführungsgebühr. Das zeigt ein aktueller AK Test von 41 Gehaltskonten bei 20 Banken in Wien. Davon werden zwölf Konten mit Einzel- und 29 mit Pauschalpreisverrechnung angeboten. Die Guthabenzinsen sind im Keller, die Minuszinsen sind hoch. "Konsumenten sollten auf teure Nebenspesen beim Konto achten, etwa wenn sie einen Zahlschein bar am Bankschalter einzahlen", rät Harald Glatz, Leiter der AK Konsumentenpolitik.

Bei den zwölf Konten mit Einzelverrechnung liegen die jährlichen Kosten für einen Normalnutzer (240 Buchungen pro Jahr und Kontoführungsgebühr) bei 47,23 Euro (BAWAG - Konto für Preisbewusste) bis 157,21 Euro (Bank für Tirol und Vorarlberg, Gehaltskonto). Konten mit Pauschalpreisverrechnung kosten null (easybank - easy gratis; bankdirekt.at - Konto in Verbindung mit einem weiteren Produkt und Gehaltseingang von mindestens 1.500 Euro monatlich) bis 175 Euro (UniCredit Bank Austria - Erfolgskonto Gold). "Der Trend geht zu Konten mit Pauschalpreisverrechnung", sagt Glatz. "Achtung, hier gibt es große Unterschiede, welche Leistungen in einem Pauschalkonto enthalten sind und welche extra verrechnet werden."

In der Kontoführungsgebühr kleinerer Pakete sind zumeist automatisierte Buchungen, Internetbanking, Kontoauszüge per Kontoauszugsdrucker und eine Bankomatkarte enthalten. Teurere Pakete inkludieren auch Dauerauftragsänderungen, beleghafte Buchungen und Kreditkarten mit und ohne Versicherungsschutz.

Die Guthabenzinsen betragen 0,125 bis 1,75 Prozent. Wer mit seinem Konto ins Minus rutscht (innerhalb des vereinbarten Kontorahmens), zahlt 7,25 bis 13,25 Prozent Zinsen. Wer sein Konto über dem Kontorahmen überzieht, zahlt noch mehr drauf! Überziehungen über den Kontorahmen können zusätzlich zu den Überziehungszinsen bis zu fünf Prozent an Strafzinsen ausmachen. Das kann laut AK Test im günstigsten Fall bis zu 12,25 Prozent Zinsen, im teuersten Fall bis zu 18,25 Prozent Überziehungszinsen ausmachen.

"Nebenspesen schlagen sich teuer zu Buche", sagt Glatz. Wer einen Zahlschein (auf ein institutsfremdes Konto) bar einzahlt, hat Spesen von zwei bis sieben Euro. "Auch die Schließung des Gehaltskontos kann mitunter kostspielig werden - bis zu 25 Euro", so Glatz.

Das günstigste Konto im Vergleich für einen Normalnutzer (240 Buchungen im Jahr)

Bank
Kontokosten in Euro
Sollzinsen
Habenzinsen
bankdirekt.at  1)
0,00
7,25 %
0,125 %
easybank
0,00
9 %
0,25 %
Sparda Bank Wien
13,49
9,75 %
0,125 %
Hypo O֠ 2)
30,-
9 %
0,125 %
Verkehrskreditbank
34,93
8,25 %
1,75 %
BAWAG  3)
47,23
13,25 %
0,125 %
Bank Burgenland
47,36
9,75 %
0,25 %
RLB NÖ Wien
48,64
12,5 %
0,125 %
Generali Bank
50,57
9 %
1 %
Hypo NÖ
59,50
9,5 %
1,25 %
Erste Bank
62,66
9,5 %
0,125 %
Oberbank
64,89
8,5 %
0,125 %
Hypo Alpe Adria
65,17
11,5 %
0,125 %
Volksbank Wien
65,80
9 %
1,625 %
PSK Bank  4)
67,41
13,25 %
0,125 %
UniCredit Bank Austria
68,79
13,25 %
0,125 %
BKS Bank
69,76
11,5 %
0,125 %
Vakif Bank
73,13
9,5 %
0,5 %
WKS
81,30
9 %
0,125 %
Bank für Tirol und Vorarlberg
90,-
12,75 %
0,125 %

1) Konto in Verbindung mit einem weiteren Produkt und Gehaltseingang von mindestens 1.500 Euro monatlich
2) nur für BerufseinsteigerInnen
3) Konto für Preisbewusste
4) Konto-Box

Die komplette Erhebung finden Sie im Internet unter www.arbeiterkammer.at.

Quelle: AK Wien

 

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