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Bankkonto : Laufende Kontrolle spart unnötige Kosten

So behalten Sie Ihr Konto im Auge

21.07.2009

Manchmal ist auf Bankkonten ordentlich was los. Überweisungen, Abbuchungen, Daueraufträge und Abschöpfungsaufträge auf der einen, hoffentlich ausreichende Zahlungseingänge auf der anderen Seite. Um die Kontrolle zu behalten, sollte man sich regelmäßig einen Überblick über die jeweiligen Kontobewegungen verschaffen.

Regelmäßige Abbuchungen durch die Bank

Je nach Vereinbarung buchen Banken die Kosten für das Konto regelmäßig quartalsweise oder monatlich ab. Dazu gehören folgende Standards:

  • Kontoführungsgebühr: Vergleichen Sie Ihre Konditionen mit den Angeboten anderer Banken! Haben Sie das passende für sich? Zahlen Sie etwa für Services, die sie gar nicht in Anspruch nehmen?

  • Sollzinsen: Diese fallen an, wenn das Konto im Durchrechnungszeitraum ins Minus gerutscht ist.

  • Habenzinsen: Damit vergütet die Bank Ihr auf dem Konto geparktes Guthaben - mit einem oft relativ niedrigen Zinssatz. Überlegen Sie daher eine lukrativere Anlageform. Umbuchungsaufträge auf attraktiver verzinste, täglich fällige Sparkonten sind leicht einzurichten.

  • Versand Kontoauszüge: Sie können auf den Versand verzichten und damit Geld sparen, sollten aber dann selbst regelmäßig Auszüge erstellen und für Beweiszwecke aufheben. Am besten einmal im Quartal ein PDF-Dokument der Auszüge erstellen und auf dem PC speichern bzw. ausdrucken und bei den Bankunterlagen ablegen.


Individuelle Transaktionen - das Konto bestmöglich managen

Neben den üblichen Ausgaben wie Bankomatbehebungen oder Erlagscheinüberweisungen, gibt es auch zahlreiche automatische Abbuchungen, die sich jeder Kontoinhaber individuell einrichten lassen kann. Damit diese problemlos und vor allem kostengünstig durchgeführt werden können, muss das Konto allerdings gedeckt sein. Zu den üblichen Aufträgen gehören:

  • Daueraufträge: Diese Form ist ideal für immer gleich hohe Beträge, die zum immer gleichen Zeitpunkt fällig sind, wie zum Beispiel die Miete.

  • Einziehungsaufträge: Damit werden Unternehmen ermächtigt, ihre fälligen Rechnungen selbst vom Konto abzubuchen. Achtung: Gerade hier ist jedoch die Gefahr groß, dass das Konto überraschend schnell ins Minus rutscht. Daher immer auf einen ausreichenden Puffer am Konto achten.

  • Abschöpfungsaufträge: Ideal für alle, die am Ende des Monats noch etwas auf dem Konto haben. Dabei wird das Konto auf einen festgesetzten Mindestbetrag reduziert und der Rest z.B. einem gut verzinsten Sparkonto gutgeschrieben.


Valutierungsregeln beachten

Immer wieder gibt es bei den Arbeiterkammern und Konsumentenschutzorganisationen Beschwerden über irrtümlich verrechnete Sollzinsen. Oft stellt sich dann heraus, dass Kontoinhaber bereits Geld abgehoben haben, das dem Konto noch nicht gutgeschrieben, sprich: valutiert, war - aber bereits im Online-Banking ersichtlich war. Achten Sie deshalb besonders darauf, Geld erst am Tag nach dem Valutadatum zu überweisen. So sparen Sie sich jedenfalls die valutarischen Sollzinsen.

Falschabbuchungen

Fehler bei Überweisungen können zu falschen Abbuchungen führen. Darüber muss der Bankberater umgehend informiert werden - am Besten schriftlich und jedenfalls innerhalb von sechs Wochen. In den meisten Fällen lässt sich diese Fehlüberweisung beheben - vor allem, wenn alle relevanten Buchungsbelege vorliegen.

Kontoauszüge kontrollieren

Um möglichen Fehlern rasch auf die Schliche zu kommen, ist es notwendig, regelmäßig die Kontoauszüge zu kontrollieren. Erstellen Sie sich dazu eine Checkliste:

  • Welche Einnahmen treffen wann ein und wie hoch sind sie?
  • Welche Ausgaben werden wann in welcher Höhe abgebucht?

Darüber hinaus sollten regelmäßig alle Kreditkartenrechnungen und Bankomatzahlungen mit den Abbuchungen auf dem Konto verglichen werden, um unliebsame und vor allem teure Überraschungen zu vermeiden.

Quelle: ING-DiBa

 

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