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Schulzeiten und Studienzeiten nachkaufen

Nur mehr bis 31.12.2004 Möglichkeit zur Ratenzahlung sichern !!

Wer jetzt an die Pension denkt, sollte auch über den Nachkauf von Schul- bzw. Studienzeiten nachdenken. Ab 2005 sind Schul- und Studienmonate um mehr als fünf Prozent teurer. Wer den Antrag auf Nachkauf von Schul- und Studienzeiten noch bis zum 31.12.2004 stellt, kauft zu den Bedingungen des Jahres 2004, teilt die AK in einer Aussendung mit.

Maximal kann man 3 Schuljahre (36 Monate) und sechs Studienjahre (72 Monate) nachkaufen. Mit einer Antragstellung noch im Jahr 2004 geht man kein Risiko ein. "Mit der Anmeldung ist keine Kaufverpflichtung verbunden", erklärt AK Pensionsexperte Wolfgang Panhölzl, "also besser anmelden, als sich später über eine versäumte Chance ärgern." Nach  Vorschreibung der Beiträge steht es den Versicherten frei, ob bzw. wie viele Monate gekauft werden. Ob sich ein Nachkauf auch tatsächlich lohnt oder nicht, kann dann in Ruhe geprüft werden, und dabei helfen die ExpertInnen der AK.

Der Nachkauf von Schul- und Studienzeitenzeiten kann zur Gänze als Sonderausgabe steuerlich geltend gemacht werden. Eine Anrechnung auf den persönlichen Höchstbetrag erfolgt dabei nicht. Nähere Informationen dazu erteilt das zuständige Finanzamt.

Antragstellung

Damit ein Antrag noch im Jahr 2004 wirksam werden kann, ist es notwendig, dass der Antrag schriftlich bis 31.12.2004 bei der Pensionsversicherungsanstalt einlangt. Die Antragstellung ist - laut Auskunft der Pensionsversicherungsanstalt - per Brief, per Fax oder per E-Mail möglich. Antragsformulare liegen bei der Pensionsversicherungsanstalt auf oder stehen als Download unter www.pensionsversicherung.at zur Verfügung. Als Antrag reicht jedoch auch ein formloses Schreiben aus.

Pensionsversicherungsanstalt
Hauptstelle 1021 Wien, Friedrich-Hillegeist-Straße 1
e-mail: pva@pva.sozvers.at
Telefon: 050303
FAX: 050303/288 50
Dienststellen in den Bundesländern


Für unter 50-jährige (nach dem 31.12.1954 geboren) gibt es noch weitere andere Unterschiede gegenüber älteren: Im neuen Recht ist für die unter 50-jährigen ab 2005 keine Ratenzahlung mehr vorgesehen. Außerdem richtet sich der Preis des Nachkaufs nach der jeweils geltenden Höchstbeitragsgrundlage und die steigt jedes Jahr. Wer seine Schul- und Studienmonate bei einer Antragstellung ab 2005 nicht auf einmal nachkauft, sondern auf mehrere Jahre verteilt, zahlt einen immer höheren Preis. Bei einer Antragstellung noch im Jahr 2004 ist eine Ratenvereinbarung auf die doppelte oder dreifache Zeitspanne der nachzukaufenden Monate möglich. Wer neun Jahre nachkauft, kann eine Ratenvereinbarung auf 18 Jahre und - von den Einkommensverhältnissen abhängig - sogar auf 27 Jahre schließen. Die Ratenhöhe ergibt sich dabei durch Division des gesamten Nachkaufpreises durch die Anzahl der Monate und bleibt während des Zahlungszeitraumes gleich hoch.

Beispiel: Mann oder Frau, nach dem 31.12.1954 geboren; Nachkauf von sechs Studienjahren (72 Monate) und drei Schuljahren (36 Monate).

Ein Schulmonat kostet im Jahr 2004 Euro 262,20, im Jahr 2005 Euro 275,88.
Ein Studienmonat kostet im Jahr 2004 Euro 524,40, im Jahr 2005 Euro 551,76.

Antragstellung 2004:
36 x 262,20 = Euro   9.439,20
72 x 524,40 = Euro 37.756,80

Gesamt:  Euro 47.196,-

Werden die Beiträge im zweifachen Ausmaß der einzukaufenden Monate entrichtet, beträgt der Ratenzeitraum 18 Jahre (216 Monate). Monatsrate: Euro 47.196,-/216 = 218,50

Eine ununterbrochene und termingerechte Entrichtung vorausgesetzt, bleibt diese Monatsrate während des Ratenzahlungszeitraums (18 Jahre) gleich.

Antragstellung 2005:
36 x 275,88 = Euro   9.931,68
72 x 551,76 = Euro 39.726,72

Gesamt:  Euro 49.658,40

Zur Erinnerung: Eine Ratenzahlung ist für nach dem 31.12.1954 Geborene im Gesetz nicht vorgesehen, vielmehr richtet sich die Beitragshöhe nach der Höchstbeitragsgrundlage zum Zeitpunkt der Beitragsentrichtung. Das bedeutet, dass der Preis für ein Schul- und Studienmonat mit jedem Jahr wächst.

Quelle: AK Wien

 

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