Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Wofür die Österreicher 2008 mehr ausgeben wollen

Mehr Geld für Urlaub und Gesundheit, weniger für Rauchen, Alkohol und Telefonieren

31.12.2007

Sind es nur die frommen Vorsätze vor dem Jahreswechsel oder ganz konkrete Vorhaben für das neue Jahr? Laut Generali-Geldstudie 2008, die nunmehr bereits zum vierten Mal durchgeführt wurde, sind Urlaub, Wohlbefinden/Sport und private Gesundheitsvorsorge für die ÖsterreicherInnen die wichtigsten Lebensbereiche, für die sie im neuen Jahr höhere Geldausgaben planen als 2007. Einschränken wollen sie sich hingegen in erster Linie beim Rauchen und Alkoholkonsum sowie bei den Telefonkosten.

Insgesamt sind die ÖsterreicherInnen bei ihrer Finanzplanung sehr konstant. Trotz der Entspannung der Wirtschaftslage in Österreich und der guten Prognosen planen die Österreicherinnen und Österreicher für das nächste Jahr eher gleich viel wie 2007 auszugeben. Spitzenreiter bei den beabsichtigten Mehrausgaben ist der Urlaub. 20 % der befragten ÖsterreicherInnen wollen sich 2008 einen teureren Urlaub leisten als im Vorjahr. Allerdings spaltet das Thema "Urlaub" die Nation: Denn mit 19 % haben nahezu ebenso viele der Befragten angegeben, für den Urlaub weniger Geld ausgeben zu wollen. 59 % wollen ihr Urlaubsbudget unverändert lassen.

Auto - "heilige Kuh" der Männer?

Eine solche Polarisierung wie beim Urlaub war ansonsten nur bei den Ausgaben für Aus- und Weiterbildung sowie für das Auto und die Mobilität festzustellen: In ihre Aus- und Weiterbildung wollen 15 % mehr investieren, aber auch 14 % weniger. Ihr Auto und ihre Mobilität ist 13 % mehr wert, 11 % hingegen wollen hier den Rotstift ansetzen. Wobei das Auto offenbar besonders den Männern viel wert ist: Während nämlich 16 % der Männer mehr Geld in ihren fahrbaren Untersatz stecken wollen, können sich nur 7 % Einsparungen in diesem Bereich vorstellen. Bei den Frauen ist das Verhältnis umgekehrt: Nur 11 % gehen von Mehrausgaben aus, 14 % hingegen wird das Auto 2008 weniger Geld wert sein.

Wellness-/Fitness und Gesundheitsvorsorge hoch im Kurs

Einig sind sich die ÖsterreicherInnen, dass sie ihre Geldbörsen 2008 sowohl für Wohlbefinden und Sport als auch für die private Gesundheitsvorsorge deutlich weiter öffnen wollen. 19 % der Befragten planen Mehrausgaben für Wohlbefinden/Sport, nur 8 % wollen sich hier einschränken. Bei der privaten Gesundheitsvorsorge denken 17 % an zusätzliche Ausgaben, hingegen wollen nur 3 % ihre Ausgaben schmälern. Generali-Vorstand Franz Meingast spricht in diesem Zusammenhang von einem im wahrsten Sinn des Wortes "gesunden Trend". Den Österreicherinnen und Österreichern wird ihre Gesundheit immer mehr wert, was sich auch in einer Steigerung der Zahl an privaten Zusatzkrankenversicherungen bemerkbar macht.

"Sparmeister der Nation": Frauen und Jugend

Hoch im Kurs steht nach wie vor "Sparen für später". Insgesamt 16 % der ÖsterreicherInnen wollen mehr Geld zur Seite legen, um zu einem späteren Zeitpunkt darauf zugreifen zu können. Zwar wollen auch 13 % der Männer 2008 den Sparstrumpf stärker befüllen als 2007, bei den Frauen sind es aber mit 19 % signifikant mehr. Unglaublich "in" ist "Sparen für später" bei den Jungen: Imposante 32 % und damit fast ein Drittel der Befragten, die jünger als 30 Jahre sind, wollen 2008 mehr für die Zukunft ansparen als im nun zu Ende gehenden Jahr. Einschränken will sich diese junge Bevölkerungsgruppe bei den Ausgaben für Kommunikation/Internet/Telefon: 25 % haben angegeben, im neuen Jahr ihre diesbezüglichen Rechnungen zu senken. Ähnlich stark ausgeprägt sind auch die guten Vorsätze der Jungen bei der Einschränkung des Konsums von Alkohol (25 %) und Tabak (26 %).


Dafür planen die ÖsterreicherInnen 2008 mehr Geld auszugeben als 2007:

  1. Urlaub: 20 % der befragten ÖsterreicherInnen
  2. Wohlbefinden/Sport: 19 %
  3. Private Gesundheitsvorsorge: 17 %
  4. Wohnen: 16 %
  5. Sparen für später: 16 %
  6. Aus-/Weiterbildung: 15 %
  7. Ernährung: 14 %
  8. Freizeit/Hobbys: 14 %
  9. Auto/Mobilität: 13 %
  10. Geschenke: 12 %


Quelle: Generali / ots

 

Top Themen

Top Links