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Spartipp: Handytarife durch mehr Anbieter immer günstiger

Unlimitierte Tarife gibt es vor allem bei den großen Anbietern.


23.02.2017

Bildquelle: AK Wien
Am Handymarkt ist einiges los: Heuer gibt es wesentlich mehr Anbieter und Tarife als Ende 2015, zeigt eine aktuelle Analyse der Arbeiterkammer (AK). Waren es im Dezember 2015 noch 17 Anbieter mit 106 Tarifen, so sind es jetzt 23 erhobene Anbieter mit 164 Tarifen - ein Plus von 35 Prozent bei den Anbietern und 60 Prozent bei den Tarifen. Für die Konsumenten ist da einiges an Ersparnissen drinnen. Der Durchschnittskunde kann sich im Vergleich zum Vorjahr 23 Prozent beim Telefonieren und Surfen sparen, der Intensivnutzer 25 Prozent. Wer fast nur telefoniert kann immerhin acht Prozent sparen.

Es gibt deutlich höhere maximale Bandbreiten bei gleichzeitig meist steigenden Datenfreimengen und überwiegend gleichen Grundgebühren. Wurden etwa bei A1 Verträgen Ende 2015 noch häufig 7 bis 21 Mbit maximale Datenrate angeboten, so sind das nun bei den gleichen Tarifen bereits mindestens 50 Mbit und meist sogar 300 Mbit. Die im Vertrag durchschnittlich inkludierten Datenmengen stiegen bei T-Mobile und Drei etwa auf rund das Vierfache (von rund 4 auf 17 GB oder von rund 7 auf 28 GB).

Vertragstarife mit unlimitierten (fair-use) aktiven Gesprächsminuten und unlimitiertem SMS-Versand (fair-use) innerhalb Österreichs werden überwiegend von den drei größten Betreibern angeboten. Die kleineren Anbieter gewähren meist klar definierte Mengen an Freiminuten, Frei-SMS und Freidaten aber haben manchmal auch Tarife ohne Grundgebühr mit ausschließlich variablen Kosten im Programm. Die Kosten für den Mehrverbrauch sind gleich geblieben - bis zu 40 Cent pro MB, wenn das vereinbarte Datenlimit überschritten wird.

Die Anmeldegebühren sind gegenüber Dezember 2015 bei den drei großen Anbietern unverändert geblieben. Im Rahmen von Aktionen werden sie jedoch häufig nicht verrechnet und kommen bei Neuanmeldung in den Aktionszeiten dann nicht zur Anwendung. Neue Anbieter verrechnen in der Regel weder Aktivierungskosten noch jährlich wiederkehrende Servicepauschalen. T-Mobile hat den Preis für das Servicepauschale nicht angehoben, Drei hat um zehn Prozent und A1 jetzt im Februar ebenfalls um zehn Prozent erhöht.

Drei Tipps, wie Sie mit dem Handy sparen können:

Vergleichen Sie, was an Tarifmodellen angeboten wird. Im Vergleich zu Dezember 2015 gibt es erheblich mehr Anbieter und Tarifvarianten.

Schauen Sie, ob Ihr Vertrag befristet ist und wie lange er noch läuft. Bei einem vorzeitigen Ausstieg aus Verträgen mit befristetem Kündigungsverzicht kann es teuer werden, da die Grundentgelte bis zum Ende der Vertragslaufzeit verrechnet werden.

Mehr Anbieter und Tarife sind prinzipiell gut für Konsumenten, aber es wird auch schwieriger, die Angebote zu vergleichen. Hilfe bei der Suche nach dem günstigsten Handy-Anbieter bietet der AK Tarifrechner unter wien.arbeiterkammer.at/rechner.

Quelle: AK