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Handy-Betreiber werden Sekunden-Tarif anbieten

Unterschiedliches Telefonierverhalten und Tarife

27.07.2006

Mobilkom, T-Mobile, ONE, tele.ring, Drei und Tele2UTA sowie die Telekom Regulierungsbehörde (RTR) einigten sich gemeinsam mit dem Konsumentenschutzministerium auf die Einführung eines zusätzlichen neuen Mobilfunktarifes bzw. einer Tarifoption, dem bzw. der eine sekundengenaue Abrechnungsform zugrunde gelegt wird.

"Mit diesem neuen Tarif kommen die österreichischen Mobilfunkbetreiber den Bestrebungen des Konsumentenschutzministeriums nach, neben den gängigen 30/30, 60/30 bzw. 90/60 Taktungen eine weitere Zeitintervall-Alternative für die Abrechnung der Telefongebühren anzubieten. Für die Konsumenten bedeutet die Einigung eine zusätzliche Möglichkeit, sich einen passenden, auf ihr persönliches Telefonierverhalten abgestimmten Tarif auszusuchen", äußerte sich Achim Kaspar, Präsident der Alternativen Telekom-Netzbetreiber positiv über die Entscheidung. Gleichzeitig warnte der VAT-Präsident jedoch davor, nur die Taktung als einziges Bewertungskriterium für Tarife zu "promoten", da diese allein nicht den Tatsachen gerecht und der Konsument womöglich dadurch in seiner Entscheidung falsch beeinflusst würde.

Zugleich betonte der VAT-Präsident: "Wir haben am österreichischen Mobilfunkmarkt einen funktionierenden Wettbewerb zum Vorteil der Konsumenten. So belegt die überaus hohe Mobilfunkpenetration in unserem Land, dass unsere bisherigen Tarifmodelle den Kundenbedürfnissen entsprechen. Und auch im internationalen Vergleich zählen die österreichischen Tarife zu den günstigsten Mobilfunkgebühren in der EU".

Tarife sind auf Telefonierverhalten abgestimmt

Neun von zehn Österreicherinnen und Österreichern benutzen derzeit mindestensein Mobiltelefon. So flächendeckend die Nutzung so vielfältig ist auch ihr Telefonieverhalten. "Ein Telefontarif besteht daher aus verschiedenen Komponenten. Neben dem Zeitintervall für die Abrechnung wird der zu bezahlende Betrag auch von der Höhe der Grund- und derMinutengebühr sowie Vergünstigungen (z.B. Friends-Tarife) und weiterer Tarifbestimmungen (z.B. Mindestumsatz) bestimmt. Durch diese Splittung ist es möglich, Produkte anzubieten, die den Kundenbedürfnissen gerecht werden. Vieltelefoniererhaben andere Anforderungen als Wenigtelefonierer. Unser Ziel ist es also, durch eine unterschiedliche Tarifgestaltung dem Konsumenten entsprechende Wahlmöglichkeiten zu bieten, für welches Gebührenmodell er sich entscheidet. Schließlich kennt jeder sein eigenes Telefonierverhalten am besten", bekräftigt Kaspar den Vorteil verschiedener Tarifmodelle.

Quelle: vat

 

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