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Elektriker : Preise und Fahrtkosten im Vergleich

Beachtliche Preisunterschiede - Bei den Fahrtkosten genau nachfragen

28.11.2005

Wer einen Elektriker ruft, muss mitunter tief ins Geldbörsel greifen. Ein AK Test bei zwölf Elektrikern in Wien im Oktober 2005 zeigt enorme Preisunterschiede: für die Monteur-Stunde und das Kfz-Pauschale bis zu satten 25 Euro. Elf Betriebe geben an, für die Wegzeit die Arbeitszeitkosten zu verrechnen, davon schlagen acht noch zusätzlich ein Kfz-Pauschale zwischen vier und 29 Euro drauf. Einer verlangt ein Fahrtkostenpauschale von knapp 52 Euro.

AK Konsumentenschützerin Manuela Delapina rät: "Wählen Sie eher einen Elektriker in Ihrer Nähe und fragen Sie unbedingt nach den Fahrtkosten für die Nahzone." Das ist um einiges billiger, als wenn für die Wegzeit die Arbeitszeit verrechnet wird. Denn meist wird als Mindestarbeitszeit, also wenn auch nur zehn Minuten gearbeitet werden, zwischen einer Viertelstunde und einer Stunde geschrieben - das gaben elf von zwölf untersuchten Wiener Betrieben an, im Schnitt ist's eine gute halbe Stunde.

"Ein Kostenvoranschlag war in jedem untersuchten Betrieb kostenlos", sagt Delapina. Elf bieten ihn unverbindlich an, einer verbindlich. Die Preise waren in allen Betrieben korrekt inklusive Mehrwertsteuer angeschrieben.

Was kostet der Elektriker?

Stundensatz
billigster
teuerster
Preisunterschied
Monteur
46,74 Euro
71,65 Euro
53,3 Prozent
Helfer
29,50 Euro
51,00 Euro
72,9 Prozent
Partiestunde
Monteur/Helfer
79,00 Euro
106,80 Euro
35,2 Prozent
Partiestunde
Monteur/Lehrling
66,42 Euro
105,60 Euro
59,0 Prozent
Fahrzeugpauschale
  4,36 Euro
29,20 Euro
569,7 Prozent
Fahrtkostenpauschale
51,60 Euro
51,60 Euro

Nahzone 1 (gleicher Bezirk
od. unmittelbare Nähe
  0,00 Euro
  6,90 Euro


Die Stundensätze sind gegenüber März 2004 im Durchschnitt um 1,1 Prozent gestiegen.

Tipps der AK Konsumentenschützer:

  • Fragen Sie, ob ein Kostenvoranschlag kostenlos ist. Wenn ja, dann lassen Sie sich auf jeden Fall einen schriftlichen Kostenvoranschlag geben.

  • Nur wenn Sie vorher darauf aufmerksam gemacht wurden, müssen Sie für den Kostenvoranschlag zahlen.

  • Ein Kostenvoranschlag ist verbindlich, wenn nicht ausdrücklich das Gegenteil erklärt ist.

  • Bei einem verbindlichen Kostenvoranschlag darf der Betrieb keinesfalls mehr verrechnen, wenn er falsch kalkuliert haben sollte. Bei einem unverbindlichen muss Sie der Betrieb vorher informieren, sollten die Kosten für die Arbeit deutlich höher sein, also mehr als zehn bis 15 Prozent als im Kostenvoranschlag angegeben.
Quelle: AK Wien
 

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