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Pensionsversicherungsanstalt warnt vor Betrügern

Nicht jeder Arzt oder Beamte ist echt

In letzter Zeit nimmt die Anzahl jener Fälle zu, in denen ältere Menschen, meistens betagte Pensionisten Opfer von Betrügern werden. Diese Trickbetrüger versuchen meist durch besonders entgegenkommendes und freundliches Verhalten, das Vertrauen dieser Menschen zu gewinnen, in dem sie vorgeben von einer Pensionsversicherungsanstalt oder einer anderen sozialen Einrichtung zu kommen.

Ganz gleich was diese Personen auch versprechen, sollte man diesen Betrügern keinesfalls irgendwelche Unterlagen übergeben, schon gar nicht Sparbücher oder Bargeld. Unter fadenscheinigem Vorwand z. B. weil ein Pensionsabschnitt oder ein ärztliches Gutachten verlangt wird, werden die Pensionisten dann oft in einen Nebenraum gelockt, währenddessen diese Trickdiebe aktiv werden und in vielen Fällen schon größere Bargeldbeträge entwendet haben. In letzter Zeit gab es auch einige Fälle, in denen sich diese Betrüger als Ärzte der Pensionsversicherungsanstalt ausgegeben haben und auch "Untersuchungen" vornehmen wollten.

Mitarbeiter der PVA kommen nicht in die Wohnung

Bedienstete der Pensionsversicherungsanstalt kommen üblicherweise nicht in die Wohnung. Sollte ein solcher Fall trotzdem einmal eintreten, so geschieht dies jedenfalls nur nach vorheriger schriftlicher Bekanntgabe des Termines. Wenn eine ärztliche Untersuchung notwendig ist z.B. bei Anträgen auf Pflegegeld, wird der Pensionist gleichfalls vom Hausbesuch des Arztes vorher schriftlich verständigt. Eine "automatische Gewährung oder Erhöhung" des Pflegegeldes gibt es auch nicht. Der Pensionist muss jedenfalls selbst einen diesbezüglichen Antrag stellen. Außerdem wird sich der Arzt mit einem Lichtbildausweis oder der Mitarbeiter der Pensionsversicherungsanstalt mit einem Dienstausweis legitimieren können.

Ausweis verlangen

Einen Dienstausweis sollte man sich nicht nur aus größerer Entfernung zeigen lassen, sondern darauf bestehen, dass man den Ausweis in die Hand bekommt, um genau kontrollieren zu können, von wem er ausgestellt wurde. Außerdem empfiehlt es sich eine hoffentlich vorhandene Sicherheitskette eingehängt zu lassen, sodass dem Betrüger keine Möglichkeit gegeben wird in die Wohnung zu gelangen.

Rückruf bei der Dienststelle

Sollten immer noch Unklarheiten bestehen von welcher Stelle der Betreffende kommt, wird empfohlen dieser Person zu sagen, sie möge vor der Tür warten. In der Zwischenzeit kann man telefonisch bei jener Stelle, von der der Besucher angibt zu kommen, nachfragen, ob der Besuch seine Richtigkeit hat. Keinesfalls sollte man sich jedoch eine Telefonnummer von der vorsprechenden Person geben lassen, sondern selbst die richtige Nummer aus dem Telefonbuch heraussuchen.

Den Nachbarn holen

Es hat sich auch als zweckmäßig erwiesen, diesen Personen zu sagen, man werde den Nachbarn oder eine sonstige in der Nähe befindliche Person des Vertrauens zu dem Gespräch beiziehen. Handelt es sich wirklich um einen Dieb oder Betrüger so wird sich dieser spätestens zu diesem Zeitpunkt sehr rasch verabschieden. Ein Besucher, der tatsächlich von einer Behörde kommt, wird keinerlei Einwände gegen das Beiziehen einer zweiten Person haben.

Auf jeden Fall Anzeige erstatten

Um diesen Betrügern das Handwerk legen zu können, ist es wichtig, dass auch wenn kein Schaden entstanden ist, auf jeden Fall bei der zuständigen Polizei- oder Gendarmeriedienststelle Anzeige erstattet wird.

Quelle: PVA

 

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