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Zielgruppe 60+ im Handy-Fieber

Neun von zehn Österreichern nennen ein Mobiltelefon ihr eigen

14.06.2007

Die Handypenetration hat im 1. Quartal 2007 einen neuen Spitzenwert erreicht und gegenüber Ende 2006 nochmals um vier Prozentpunkte zugelegt. Der Austrian Internet Monitor beleuchtet die Details dieser Entwicklung.

Im Jahr 2000 verfügten 63 % der Österreicher über ein eigenes Handy. Zu diesem Zeitpunkt waren insbesondere Männer und Personen unter 29 Jahren mobil ausgestattet. Besonders zurückhaltend waren zu Beginn der aktuellen Dekade die über 60-Jährigen. Gerade einmal ein Drittel kommunizierte mobil. In Zurückhaltung übte man sich zur Jahrtausendwende auch, was die Bindung an den verwendeten Netzbetreiber betrifft. Nur etwa die Hälfte benutzte ein Vertragshandy.

Nicht nur ist man inzwischen - unterstützt durch zahlreiche attraktive Angebote der Mobilfunkbetreiber - weit bindungsfreudiger. Heutzutage verwenden über zwei Drittel ein Vertragshandy. Auch ist die persönliche Ausstattung mit Mobiltelefonen mittlerweile um mehr als ein Drittel angestiegen und liegt nun bei87 %. Die neuesten Zahlen des Austrian Internet Monitor Consumer belegen alleine innerhalb des letzten Quartals einen Anstieg um vier Prozentpunkte. Woher aber nimmt der Markt, dem man die Erreichung des Sättigungsniveaus nachsagt, dieses Potenzial?

Während der Anteil der Handybesitzer an den Männern und Personen unter 29 Jahren nur noch geringe Steigerungsraten aufweist, ist das Marktwachstum primär durch die weibliche und die ältere Bevölkerung getragen. Speziell die über 60-Jährigen befinden sich auf Aufholkurs, was die Nutzung von Mobilfunk betrifft. Der Handy-Verwenderanteil hat sich in diesem Bevölkerungssegment seit 2000 um 118 Prozent mehr als verdoppelt. Aktuell ist die Dynamik besonders hoch: Das 1. Quartal 2007 verzeichnet in dieser Altersklasse einen Anstieg der Handypenetration um neun Prozentpunkte gegenüber dem 4. Quartal 2006.

Quelle: Integral

 

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