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Internet-Wahlkabine zur Nationalratswahl

Politik-Orientierungshilfe prüft persönlichen Grad der Übereinstimmung mit den Standpunkten der Parteien

30.08.2006

Sind Sie für den Ausstieg aus dem Abfangjäger-Kaufvertrag? Sollen straffällige Personen ohne österreichische Staatsbürgerschaft unabhängig von ihrer bisherigen Aufenthaltsdauer abgeschoben werden? Haben (Spitzen-)VertreterInnen von ArbeitnehmerInnen- und ArbeitgeberInnenorganisationen wie Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden im Nationalrat zu sitzen?

Das sind nur drei der insgesamt 26 Fragen, auf die ab sofort interessierte NutzerInnen auf der Webseite wahlkabine.at mittels Mausklick antworten können. Die Wahlkabine vergleicht anschließend die persönlichen Antworten mit den Standpunkten der österreichischen Parteien und macht den Grad der thematischen Übereinstimmung oder Abweichung sichtbar.

Das gemeinsame Internet-Projekt wahlkabine.at der Donau Universität Krems und des Instituts für Neue Kulturtechnologien versteht sich als Beitrag zur Politischen Bildung: "Uns geht es darum, politische Themen in den Mittelpunkt zu stellen, während ansonsten im Wahlkampf oft mediale Inszenierungen dominieren", meinen die Initiatoren Martin Wassermair (Institut für Neue Kulturtechnologien) und der Kremser Politikwissenschafter Peter Filzmaier.

Dass NutzerInnen beim Spielen von wahlkabine.at durch unerwartete Ergebnisse überrascht werden können ist Teil des Konzepts. Wassermair und Filzmaier dazu: "Es werden weder Parteisympathienund schon gar nicht Gesinnungen abgefragt. Doch sollen die thematischen Positionen aller Parteien transparent gemacht und diskutiert werden". Auf keinen Fall stelle wahlkabine.at eine Wahlempfehlung dar.

Seit 2002 kam die Wahlkabine in Nationalrats- und Landtagswahlen bereits über 670.000 Mal zum Einsatz. Für dieWahl am 1. Oktober 2006 wurde das Informationsangebot deutlich erweitert. Neben spezifischeren Vergleichsmöglichkeiten veröffentlicht die Internet-Wahlkabine auch erstmals Kommentare der Parteien zu den politischen Sachfragen. Für die inhaltliche Richtigkeit der Antworten sorgte einmal mehr ein Redaktionsteam aus JournalistInnen und PolitikwissenschafterInnen. Die Grundlagen sowie die Methodik der Bewertung werden in gewohnter Form offen gelegt. Realisiert wird das Projekt in Kooperation mit den Niederösterreichischen Nachrichten, der Neuen BVZ, der Kleinen Zeitung, der Tiroler Tageszeitung, News Networld und den Salzburger Nachrichten.

Quelle: Department Politische Kommunikation, Donau-Universität Krems, Institut für Neue Kulturtechnologien

 

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