Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Virus Novarg bzw. mydoom immer aggressiver

Novarg.A ging in nur einem Tag um die Welt, jetzt gibt es eine noch gefährlichere B-Variante

Das Jahr 2004 hat gleich mit drei große Virenattacken begonnen: Bagle, myDoom.A und myDoom.B. Allein myDoom.A infizierte in Österreich rund 500.000 eMails innerhalb der ersten 48 Stunden. myDoom.B wurde am 28. Jänner das erste Mal gesichtet und hat bereits größere Schäden angerichtet. Für das heurige Jahr ist also noch einiges zu befürchten.

Der neue Virus "Novarg.A" (mydoom) wurde erst kürzlich gesichtet, schon ist er verbreitet wie kaum ein Vertreter seiner Gattung zuvor. In nur einem einzigen Tag war er weltweit präsent. Laut F-Secure hat Mydoom in seiner Verbreitungsperformance bereits den Rekord des legendären Sobig.F eingestellt. Ein Drittel aller in Europa verschickten E-Mails soll mit Mydoom infiziert sein.

Die neu entdeckte Migration Mydoom.B attackiert auch etliche Webseiten wie z.B. jene von Microsoft. Der Wurm verbreitet sich wieder einmal als Attachment (Anhang) in eMails mit einer der folgenden Dateiendungen: .bat, .cmd, .exe, .pif oder.zip. Wenn man das Attachment öffnet, nistet sich das Programm am eigenen PC ein und öffnet ein Hintertürchen für böswillige Angreifer. Der Wurm tarnt sich als Fehlermeldung des Systems und animiert so zum Ausführen des Attachements. Der infizierte Anhang versteckt sich manchmal in einem ZIP-Archiv, das vertrauenswürdiger wirkt als andere Dateien. Weiters scannt er nicht nur nach E-Mail-Adressen auf dem Wirt-Rechner, sondern ist auch in der Lage neue Adressen zu generieren.

Durch eine besonders ausgeklügelte Self-Security-Engine kann Mydoom.B den Zugriff infizierter Rechner auf Webseiten von Anti-Viren-Herstellern unterbinden. Der User ist dann nicht mehr in der Lage, die Seiten von Trend Micro, Symantec, McAfee, F-Secure, Sophos und Kaspersky aufzurufen um Removal-Tools zu laden, die den Virus wieder entfernen könnten.

Hier finden Sie Hilfe, um den Virus wieder zu entfernen:


Wie immer gilt: Mit Vorsicht im eMail-Verkehr wäre die Verbreitung des Virus nicht so groß. Scheinbar waren die bisherigen Viren noch keine ausreichende Lehre für die Internet-Benutzer, die immer noch sorglos mit der Sicherheit im Internet umgehen. Ein gutes Virenschutzprogramm oder gesicherte eMail-Server des Providers sind heutzutage ein Muss für jeden Internet-User.

Mehr Infos über Viren, Würmer und andere Schädlinge finden Sie hier.

Quelle: Webwizard, pte


 

Top Themen

Top Links