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Wie schützt man sich vor Trojanern, Phishing-Attacken & Co.?

Sieben von 22 getesteten Internet-Sicherheitspaketen sind "gut"


01.07.2013

Cybercrime, sprich Internetkriminalität, ist mittlerweile zu einem großen Problem geworden. Ein Teil der vielfältigen Betrugsaktivitäten läuft über spezialisierte Schadprogramme. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat im Rahmen eines internationalen Gemeinschaftstests 18 Internet-Sicherheitspakete und vier kostenlose Virenschutzprogramme getestet. In sieben Fällen gab es ein "gutes" Gesamturteil.

Bei den Security Suites erzielte G Data InternetSecurity 2013 das beste Ergebnis, bei Anti-Malware Avira Free Antivirus. Guter Schutz ist aber nur eine Vorsorgemaßnahme. Das Wissen um gängige Methoden von Internetbetrügern (z.B. Phishing) und umsichtiges Verhalten sind ebenso wichtig. Einen Überblick zu den unterschiedlichsten Spielarten von Cybercrime bietet das beim VKI angesiedelte Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) mit der Infobroschüre "So schützen Sie sich vor Internet-Kriminalität". Diese ist kostenlos unter www.europakonsument.at erhältlich.

Einige der getesteten Programme schützen zwar einigermaßen gut vor Phishing-Attacken, also jene Versuche, über täuschend echt nachgebaute Internetseiten Computernutzer zur Eingabe vertraulicher Daten zu verleiten. Doch keines der Programme bot im Test einen umfassenden Schutz. Wie man sich hier durch umsichtiges Verhalten vor Schaden bewahren kann, dazu ein paar Tipps des Europäischen Verbraucherzentrum:

  • Banken und Kreditkartenunternehmen versenden keine E-Mails, um persönliche Zugangsdaten zu aktualisieren, "Testüberweisungen" durchzuführen oder die Kreditkarte zu verifizieren.

  • Verdächtige E-Mails ungelesen löschen bzw. an das Unternehmen leiten, dessen Name missbräuchlich verwendet wird. Es sind bereits Fälle bekannt, in denen Hacker über eigene Programme, die sich nach Öffnen der E-Mail am PC einnisten, Zugriff zu den Daten erhalten haben.

  • Rechtschreib- und Grammatikfehler im E-Mail-Text können ein Hinweis auf eine Fälschung sein.

  • Die in Phishing-E-Mails angegebenen Internetadressen weichen von den tatsächlichen Internetadressen der betroffenen Unternehmen ab.

Details zum Test finden Sie in der KONSUMENT-Juliausgabe 2013 sowie unter www.konsument.at.

Quelle: VKI

 

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