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Sicheres Telefonbanking per Stimmerkennung

Voiceprinting soll noch 2006 im Kundenverkehr eingesetzt werden

18.04.2006
 
Nach Fingerprint und Augenscan bietet sich mit dem Einsatz von Stimmerkennungsmethoden noch eine weitere Möglichkeit, um die Identität einer Person anhand ihrer biometrischen Merkmale zu bestimmen. Das britische Unternehmen Biometric Security hat jetzt eine Lösung vorgestellt, die vor allem für Telefon-basierte Transaktionen mehr Sicherheit verspricht. Mit der so genannten Voice-Vault-Lösung lassen sich Kunden nur durch das Aussprechen ihres Namen, Geburtsdatums sowie eines Passworts identifizieren. Die von einigen Banken bereits intern erprobte Lösung soll Biometric Security zufolge erstmals Ende dieses Jahres auch im Kundenverkehr eingesetzt werden.

Damit die Stimmerkennungssoftware funktioniert, müssen Anwender ein kurzes Testprogramm durchführen, mit dem das Programm auf die individuellen Eigenheiten der jeweiligen Stimme trainiert wird. Teilt der Kunde Namen, Geburtsdatum und Passwort über Telefon mit, verifiziert die Software nicht nur die kundenspezifischen Daten, sondern analysiert gleichzeitig auch Tonhöhe, Sprachmelodie und Sprachbetonung des Anrufers. Derzeit ist die Lösung noch beschränkt auf vortrainierte Musterworte und -sätze, kann also nicht zur identitätsbestimmenden Analyse eines frei geführten Gesprächs herangezogen werden.

Als Vorteil gegenüber biometrischen Finger- oder Iris-Scanmethoden erachten Branchenexperten den geringeren Hardware-Aufwand. Während sowohl zur Überprüfung des Fingerabdruckes als auch der Augenbeschaffenheit spezielle Scanner notwendig sind, funktioniert die Stimmerkennungssoftware über bereits in Computern und Telefonsystemen integrierte Sensoren. Außerdem wird erwartet, dass das gesteigerte Interesse an Mobile Banking das Etablieren von Stimmerkennungslösungen weiter beschleunigen wird.

Quelle: pte

 

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