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Kann Surfen im Internet süchtig machen ?

Wie man Anzeichen einer problematischen Internetnutzung erkennt

31.01.2007

Was auch immer Sie wissen wollen, irgendwo im weltweiten Web finden Sie die Antwort. Sie können auch alles bestellen, was das Herz begehrt, 24 Stunden am Tag oder Kontakte knüpfen. Aber das Internet hat nicht nur Vorteile. Eine US-Studie hat ergeben, dass jeder achte Internet-Nutzer einen problematischen Umgang mit dem WorldWideWeb pflegt. Chefredakteur Harald Mandl vom Internetportal GesundheitPro erklärt, wie man Anzeichen einer problematischen Internet-Nutzung erkennt:

Das wichtigste Zeichen ist natürlich, wenn die virtuelle Welt wichtiger wird als die reale Welt und man vor den echten Problemen ins Internet flieht. Weitere Hinweise sind, wenn man beginnt seine Surfgewohnheiten vor Freunden, Familie und Arbeitgebern zu verheimlichen und wenn man Schwierigkeiten hat, mehrere Tage ohne das Internet auszukommen.

Diese Anzeichen findet man auch bei Suchtkranken. Kann Surfen süchtig machen, wie zum Beispiel Alkohol? Da gibt es durchaus Parallelen. Also Wissenschaftler vergleichen den zwanghaften Impuls, E-Mails zu prüfen, Einträge in Foren zu schreiben oder Webseiten zu besuchen, durchaus mit dem Missbrauch von Drogen. Die Abhängigen können einfach nicht widerstehen, Handlungen auszuführen, die eben vorübergehend ein angenehmes Gefühl verschaffen.

Wie stehen denn die Chancen, sich von seiner Sucht zu befreien? Die Chancen stehen inzwischen gar nicht mal so schlecht. Der Ausstieg wird leichter, denn die Grundlagenforscher haben in der neuen Zeit wirksame Therapien entwickelt. Und so kann heute zum Beispiel jedem zweiten ausstiegswilligen Alkoholiker auf Dauer geholfen werden. Das größte Problem dabei ist allerdings, dass die wenigsten Süchtigen, das wirklich als Krankheit empfinden und wegen ihrer Sucht dann ärztliche Hilfe aufsuchen.

Quelle: newsaktuell

 

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