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Standorte von Handymasten und Runkfunkanlagen

Senderkataster ist ab sofort im Internet abrufbar

Mitte dieses Jahres haben sich die im Forum Mobilkommunikation (FMK) vertretenen Unternehmen dazu entschlossen, in einer freiwilligen Initiative einen Senderkataster aufzubauen, der sowohl öffentliche Mobilfunkanlagen als auch öffentliche und private Rundfunk- und Fernsehsendeanlagen verzeichnet. Als ersten Schritt kann man ab sofort im Internet eine Übersichtskarte der Standorte öffentlicher Mobilfunk-, Rundfunk- und Fernsehsendeanlagen abrufen. Die Standorte privater Rundfunk- und Fernsehsendeanlagen werden demnächst folgen. Für FMK-Vorstandssprecher Dr. Lothar Roitner ist dieses neue Service "ein Meilenstein in der Information der österreichischen Bevölkerung, denn Offenheit und Transparenz in Sachen Infrastruktur sind wichtige Voraussetzungen, um stärkere Akzeptanz für moderne Kommunikationstechnologien zu erzielen".

Das Informationsangebot umfasst alle Mast- und Dachstandorte von Mobilfunkanlagen aller Betreiber öffentlicher Mobilfunknetze, und zwar sowohl der GSM- als auch der UMTS-Technologie. Die einzelnen Standorte werden in einer gemeinsamen Übersichtskarte als interaktive Punkte dargestellt. Für eine detailliertere Darstellung sind verschiedene Zoomstufen abrufbar. Darüber hinaus informiert der Standortkataster über die maximale Antenneneingangssleistung der verzeichneten Mobilfunkanlagen. Sind an einem Standort mehrere Mobilfunkanwendungen installiert, werden deren Antenneneingangsleistungen zusammengefasst. Bei den Rundfunk- und Fernsehanlagen sind Informationen über Frequenzen und gesendete Programme verfügbar.

Ähnlich wie bei Straßenlaternen, die in kurzen Abständen stehen müssen, um eine Straße vollständig auszuleuchten, werden Gebiete mit vielen Mobilfunkkunden durch ein relativ engmaschiges Netz von Mobilfunkanlagen mit niedriger Sendeleistung versorgt. Dadurch unterscheidet sich der Mobilfunk vom Rundfunk, bei dem wenige Sendeanlagen ausreichen, die dafür mit sehr hoher Sendeleistung betrieben werden. Je näher ein Mobiltelefon bei einer Mobilfunkanlage ist, desto geringer ist die erforderliche Sendeleistung, um zur Basisstation zurück zu funken. Deshalb gewährleisten Mobilfunkanlagen in der Nähe der Mobilfunknutzer im Rahmen dieser Zweiwegkommunikation ein "flüsterndes System", in dem die Sendeleistungen minimiert werden.

Weitere Informationen zu diesem Thema sind auf der Webseite des Forum Mobilkommunikation unter in der Rubrik "Fragen und Antworten" abrufbar.


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