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Daten am Smartphone dauerhaft löschen, ist gar nicht so einfach

Infos und Tipps von Experten


10.08.2015

Egal, ob man es verschenkt, verkaufen möchte oder entsorgen - wer sein Smartphone hergibt, sollte sichergehen, alle sensiblen Daten davon entfernt zu haben. Andernfalls kann es unter Umständen zu bösen Überraschungen und Passwortklau kommen. Während es früher meist genügt hat, einfach die SIM-Karte zu entfernen, um Kommunikationsverläufe, Fotos & Co. loszuwerden, muss man bei heutigen Geräten tief in die Software einsteigen, um sicher und dauerhaft alles Wichtige zu löschen. Nachfolgend ein paar Tipps, welche Tricks es dabei gibt.

Bevor man sich ans Löschen macht, raten Experten, die Daten zu sichern. Dazu gibt es zahlreiche Backup-Methoden. So bieten einige Hersteller eigene Zusatzprogramme für den PC an. Persönliche Videos und Fotos können beispielsweise ganz einfach auf ein zweites Medium übertragen werden. Wer seine Daten in einer Cloud sichert, sollte diesen Zugang vor Abgabe des Gerätes unbedingt kappen, indem man das Smartphone formatiert und auf die Werkseinstellungen zurück setzt. Damit werden Passwörter und Zugänge zur Cloud in der Regel gelöscht.

Sind sie erst einmal gesichert, genügt es bei Fotos und Videos nicht, sie einfach zu löschen. Zwar ist das Album nicht mehr sichtbar, aber die Daten befinden sich noch immer im Speicher des Smartphones und werden nur ausgeblendet. Um sie dauerhaft zu entfernen, raten Experten nach dem Löschen oder Formatieren des Speichers, ihn wieder mit Dateien zu überschreiben. Beispielsweise, indem man eine längere belanglose Videoaufnahme speichert.

Wer aus der analogen Welt herkömmliche Papier-Shredder kennt, weiß: Der Spaßfaktor beim Kleinraspeln von Papier ist riesengroß. Doch in der digitalen Welt raten Experten zu äußerster Vorsicht bei der Auswahl von Shredder-Apps. Verbraucher sollten unbedingt darauf achten, dass diese Apps mit dem Smartphone-Modell und dem dort installierten Betriebssystem kompatibel sind, sonst funktionieren sie unter Umständen nicht einwandfrei.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte - wenn vorhanden - vor Verkauf des Smartphones eine neue Speicherkarte einsetzen und das Gerät an den Rechner anschließen und dort interne Speicher löschen und ebenfalls überschreiben. Das zusätzliche Zurücksetzen auf Werkseinstellungen kappt nicht nur den Zugang zu Clouds, sondern löscht auch andere persönliche Daten. Hier raten Experten, sämtliche System-Updates aufzuspielen und so zu verhindern, dass so genannte Recovery-Tools alte Daten aufstöbern.

Soll ein Smartphone nicht verkauft oder verschenkt, sondern einfach nur unbrauchbar gemacht werden, raten sogar Experten ruhigen Gewissens zur Anwendung von Gewalt: Nur ein zerstörtes Gerät ist Garant dafür, dass die Daten nicht mehr auszulesen sind.

Quelle: ARAG, lifePR

 

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