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Tipps zur sicheren Internet-Nutzung für Senioren

Kaum Preisänderungen, nach wie vor unbefriedigende Bildqualität

29.04.2008

Tipps und Informationen für eine sichere Internetnutzung für Senioren präsentierte heute Konsumentenschutzminister Erwin Buchinger in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Internet-Ombudsmann Ronald Hechenberger. Gerade vor dem Hintergrund, dass immer mehr Senioren das Internet nutzen, bestehe die Notwendigkeit, "die Internetznutzung zu verbessern und auf Gefahren unseriöser Anbieter hinzuweisen sowie den Senioren Tipps an die Hand zu geben, wie das Internet sicher genutzt werden kann". Mit der gemeinsam mit Senioren und dem Verein Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) entwickelten Broschüre "Das Internet sicher nutzen" (700 kb) werde es durch breite Streuung etwa über Seniorenverbände möglich sein, die Nutzungsqualität weiter zu heben, zeigte sich Buchinger zuversichtlich.

Die "Seniorenbroschüre" richte sich sowohl an Senioren, die bislang noch keinen Kontakt mit dem Internet hatten, als auch an jene, die das Internet bereits nutzen und durch die userfreundliche Broschüre auf eine "bessere und sichere Nutzungsebene" geführt werden sollen, erklärte der Konsumentenschutzminister. Unterstrichen werde die Seniorenfreundlichkeit der Broschüre auch durch die anschauliche Darstellung und lesefreundliche, große Schrift. Unter den Tipps für eine sichere Internetznutzung finden sich Punkte, wie: "Erst lesen, dann kaufen", "Keine Vorauskasse" und "Vorsicht bei der Datenweitergabe". Ebenso wichtig: Der Schutz des Computers durch Anti-Virus-Programme und das umgehende Löschen von Phishing-Mails.

Handlungsbedarf ortete Buchinger angesichts des Umstands, dass unter der älteren Bevölkerung annähernd nur halb so viele Frauen das Internet nutzen als dies Männer tun. "Geschlechtsspezifisch gibt es hier noch einiges zu tun", so Buchinger. Der Konsumentenschutzminister bekräftigte auch die Bedeutung des Internets für Senioren - würden so doch die Teilhabemöglichkeiten gesichert und ausgebaut. Unter den 65- bis 74-Jährigen würden bereits 23 Prozent das Internet nutzen, während in der Altersgruppe der 55- bis 64-jährigen Personen sogar schon 48 Prozent Gebrauch vom Internet machten, so Buchinger.

Internet-Ombudsmann präsentiert Jahresbericht 2007

Internet-Ombudsmann Ronald Hechenberger präsentierte bei der Pressekonferenz den Jahresbericht 2007 der unabhängigen, seit 1999 bestehenden Schlichtungsstelle "Internet-Ombudsmann". Insgesamt habe man im Jahr 2007 über 7.000 Beschwerden bearbeitet - und das nach dem Motto "rasche, flexible und unbürokratische Hilfe unabhängig von der Schadenshöhe". Besonders erfreulich für die Konsumenten: Rund 94 Prozent der Beschwerdefälle wurden zu ihren Gunsten entschieden, gab Hechenberger abschließend bekannt.

Weitere Informationen finden sich unter www.saferinternet.at und https://broschuerenservice.bmsk.gv.at.

Quelle: ots

 

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