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SAR-Wert informiert über Strahlung des Handy

Den Kunden ist der SAR-Wert aber relativ unbekannt

Nach einer Studie des deutschen Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) wissen die Wenigsten, dass der SAR-Wert eines Handys Auskunft über die Strahlungsintensität des jeweiligen Modells gibt. Der SAR-Wert gibt die maximale elektromagnetische Strahlung an, die beim Telefonieren direkt auf den Kopf einwirkt. Nur knapp ein Drittel der Befragten wusste über den SAR-Wert Bescheid, 15 Prozent gaben an, in Zukunft beim Handykauf auf einen niedrigen Wert zu achten.

Seit Oktober 2001 gilt in Österreich eine freiwillige Selbstverpflichtung, bei neuen Handy-Modellen den Strahlungswert (SAR-­Wert) zu veröffentlichen. Allerdings geben die meisten Hersteller diese Daten nicht bekannt oder "verstecken" Sie irgendwo in der Bedienungsanleitung.

Zugleich hat die Studie gezeigt, dass die Sorge der Deutschen um die Gesundheit bezogen auf die Mobilfunksendeanlagen und die Benutzung von Handys weit unter der Besorgnis wegen Luftverschmutzung, den Nebenwirkungen von Medikamenten, dem Verzehr von Fleisch unbekannter Herkunft, starkem Zigarettenrauchen oder der Teilnahme am Straßenverkehr steht. "Noch immer erscheint den Bürgern das Handy weniger problematisch als Mobilfunkanlagen. Dabei führt gerade das Handy am Kopf beim Telefonieren zu höheren Exposition. Wir empfehlen deshalb, beim Handykauf unbedingt auf einen niedrigen SAR-Wert zu achten, mit dem Handy nur kurz zu telefonieren und, soweit als möglich, einen Festnetzanschluss zu nutzen", erläutert BfS-Pressesprecher Dirk Daiber.

Der Anteil der Handynutzer ist in den letzten zwei Jahren in Deutschland von 65 auf 73 Prozent gestiegen. Vor allem Jugendliche nutzen das Handy am intensivsten. Um gesundheitliche Risiken zu verhindern, muss die maximale Energieabsorption im Kopf begrenzt werden. Sie sollte den grundlegenden Teilkörpergrenzwert der so genannten "spezifischen Absorptionsrate" (SAR) von 2 Watt pro Kilogramm (2 W/kg, gemittelt über 10 Gramm Gewebe) nicht überschreiten. Dieser Wert wird von modernen Handys eingehalten.

Quelle: pressetext.deutschland


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