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Rückgaberecht wegen komplizierter Geräte

Der typischer US-Verbraucher gibt nach nur etwa 20 Minuten auf

15.03.2006

Die niederländische Doktorandin Elke den Ouden hat in ihrer Dissertation festgestellt, dass sich ein typischer US-Verbraucher nur etwa 20 Minuten mit einem neu angeschafften Gerät (z.B. Konsumelektronik) beschäftigt. Hat er es dann noch nicht geschafft, das Gerät nach seinen Vorstellungen in Betrieb zu nehmen, gibt er auf. Was wiederum dazu führt, dass etwa 50 % aller wegen "Fehlfunktionen" oder anderer Mängel zurückgegebenen Artikel in Wirklichkeit nicht defekt sind. Sie sind einfach zu kompliziert.

Das erstaunte selbst Produktentwickler, die als Beobachter an den Versuchen der Wissenschaftlerin teilnehmen durften. Noch eindrucksvoller war die Erfahrung, die Produkt-Manager von Philips machen durften. Sie wurden mit einer Reihe von Geräten ins Wochenende geschickt und kehrten am Montag frustriert zurück. Auch sie hatten Probleme, die Geräte in Betrieb zu nehmen.

Für weitere Informationen: "Elke den Ouden (2006): Developments of a Design Analysis Model for Consumer Complaints: revealing a new class of quality failures. Technische Universität Eindhoven".

Quelle: Fachinformationsdienst

 

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