Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Vorsicht Gefahr: So erkennen Sie Pishing E-Mails

Keinesfalls persönliche Daten wie PIN oder Passwörter weitergeben


07.04.2016

Wer ein E-Mail oder eine Nachricht bzw. einen Anruf mit der Bitte um persönliche Daten wie PIN, TAN oder Passwort erhält, könnte Opfer einer Phishing-Attacke sein, deren Ziel es ist, Zugangsdaten herauszulocken. Weitere Merkmale sind oft:

- Absender klingt sehr ähnlich, passt aber nicht ganz
- Unpersönliche Anrede (etwa "Liebe Kunden")
- Tipp- bzw. Grammatikfehler und generell schlechtes Deutsch
- Angst machender Faktor (Kontosperre, Notfall im Ausland etc.)
- Anruf mit der Bitte, Codes oder SMS bekannt zu geben
- Sehr verbreitet ist die Aufforderung, auf einen Link zu klicken oder Dateianhänge zu öffnen und dort Daten zu aktualisieren bzw. einzugeben.

Vier Fragen, die man sich bei jeder E-Mail stellen sollte:

- Würde mich der Absender danach fragen?
- Halte ich diese Daten normalerweise geheim?
- Besteht eine Beziehung zu dem Absender (Bank, Gewinnspiel, Bestellung)?
- Ist das Mail dubios? Kontakt zum Absender über einen anderen Kanal aufnehmen!

Auch wenn kriminelle Online-Aktivitäten wie etwa Phishing nie gänzlich zu vermeiden sind, können folgende Tipps guten Schutz bieten:

- Das zweifelhafte Mail löschen ohne etwas anzuklicken oder zu öffnen
- Vermeintliche Rechnungen mit ZIP-Datei in den Spam-Ordner verschieben. So sollten sie nicht mehr in den regulären Posteingang zugestellt werden.
- Virenscan nutzen und laufend aktuell halten
- Internet-Browser stets aktualisieren
- Wachsam bleiben - Mails bewusst hinterfragen und vor allem nicht voreilig klicken

So verhält man sich bei Erhalt eines Phishing-Mails richtig:

- Keinen Link anklicken
- Keine Daten in ein dahinter liegendes Formular eingeben
- Keine unbekannten Datei-Anhänge öffnen
- Keine vertraulichen Daten weitergeben - auch nicht am Telefon
- Keine Daten ohne Verschlüsselung online eingeben (https, Schlosssymbol)
- Nicht auf dubiose E-Mails antworten - weder um sich zu beschweren noch um den Sachverhalt richtig zu stellen

Was tun, wenn Daten eingegeben wurden?

- Sofort an die zuständige Bank bzw. das Unternehmen, das als Absender ausgegeben wurde, wenden
- Wenn Bankdaten weitergegeben wurden: Konten, Banking-Zugänge oder Kreditkarten sperren - in der nächsten Zeit Kontoauszüge besonders sorgfältig kontrollieren
- Computer auf Schadsoftware untersuchen und im Bedarfsfall neu aufsetzen
- Passwörter ändern

Hilfe und weitere Informationen bieten
- die betreffende Bank
- www.ombudsmann.at
- Meldestelle für Cyber-Kriminalität: against-cybercrime@bmi.gv.at
- www.watchlist-internet.at
- www.onlinesicherheit.gv.at
- www.saferinternet.at

Quelle: ING-DiBa

 

Top Themen

Top Links