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Test: Musik-Abodienste im Internet

Große Unterschiede bei Angebot und Klang


03.02.2012

Bildquelle: aboutpixel.de / MP3 Player Portable © Guido Marx
Ob Oldies oder aktuelle Gassenhauer: Statt Lieder oder Alben einzeln bei Amazon oder iTunes zu kaufen, haben Musikfans bei einem Abodienst im Internet freien Zugriff auf mehrere Millionen Titel - natürlich nur solange das Abo läuft. Und das alles für eine Monatsgebühr, die unter dem Preis einer neuen CD liegt. Wer die größte Auswahl und die beste Tonqualität bietet, hat die Fachzeitschrift AUDIO VIDEO FOTO BILD jetzt bei sieben Musik-Abodiensten getestet (Heft 3/2012).

Die Angebote funktionieren weitgehend gleich: Zunächst registriert man sich mit einer E-Mail-Adresse und einem Passwort auf der Internet-Seite. Dann können Abonnenten per Suchfunktion Songs und Interpreten gezielt finden, in Kategorien wie Pop und Rock stöbern oder einen Radiokanal auswählen. Abspielen lässt sich die Musik per Internetprogramm (Browser) auf dem PC oder mit netzwerkfähigen Radios und Musikanlagen. Bei allen Diensten außer Musicload klappt der Zugriff auch per Handy-App. Sie verlangen dafür aber einen Aufpreis von monatlich bis zu fünf Euro.

Die Tonqualität von Deezer, Musicload und Simfy erreicht fast CD-Niveau. Nichts für anspruchsvolle Hörer sind Juke, Sony Music Unlimited und Rara. Der Grund: Sie liefern die Musik nur mit geringen Datenraten, der Klang ist entsprechend mäßig. Das Angebot der Abodienste hat AUDIO VIDEO FOTO BILD mit einer Test-Auswahl von 100 Titeln überprüft. Napster hatte 94 Titel, dicht gefolgt von Simfy und Juke. Bei Neuling Rara hingegen gab es nur 54 der gesuchten Titel.

Fazit der Tester: Ein Abo des Testsiegers Napster ist eine prima Alternative zum CD-Kauf. Auf die Abonnenten wartet ein Gesamtangebot von rund 15 Millionen Titeln. Vorbildlich: Wer einen Song besitzen will, kann ihn bei Napster als MP3-Datei erwerben. Nach dem Test wurde Napster vom amerikanischen Musik-Abodienst Rhapsody übernommen. Änderungen im Angebot von Napster sind noch nicht bekannt. Simfy und Deezer übertrugen unverschlüsselt persönliche Daten und wurden deshalb auf "mangelhaft" abgewertet. Auch Sony Music Unlimited erhielt eine Abwertung - die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) wiesen zu große Mängel auf.

Quelle: news aktuell

 

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