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Vor dem Internet-Tarifwechsel genau informieren !

Upgrades sind meist kostenlos, downgrades eher problematisch

15.05.2008

Konsumenten sollten sich genau informieren, bevor sie ihren Internettarif wechseln, raten die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer. Denn wer bei seinem Breitbandinternet-Anbieter auf ein anderes Modell umsteigt, zahlt drauf: Entweder wird die Bindungsdauer des Vertrages wieder verlängert und/oder es sind teure Wechselgebühren zu zahlen! Außerdem sind die Monatskosten beim Breitbandinternet sehr unterschiedlich. Das zeigt ein aktueller AK Test.
 
Wie viel kostet ein Breitbandanschluss im Monat?

Die AK hat 121 Tarife bei elf Anbietern erhoben: AON, MMC, Net4You, Tele2, UPC, Vorarlberg Online, eTel, Bnet Burgenland, CNet, 123online.at und Vienna online. Der AK Test zeigt: Für Datendownloads von zwei bis zehn GB im Monat (2.048 kbit/s) zahlen User beim Breitbandinternet 17,50 bis 39,90 Euro. Wer doch mehr runterlädt, zahlt zusätzlich 1,2 Cent bis 7,0 Cent pro MB. Haben sich Konsumenten für ein großes Datenvolumen entschieden (unlimitiert oder 100 GB mit fair use bei 2.048 kbit/s), wird ihnen im Monat 19,90 bis 53,90 Euro verrechnet. Darüber hinausgehende Downloads kosten nichts.

Upgrades sind kostenlos

Die AK hat außerdem erhoben, was für einen Tarifwechsel beim bestehenden Breitbandinternet-Anbieter (Festnetz - ADSL, xDSL) zu zahlen ist. Die AK hat zehn Anbieter angeschrieben, sechs haben geantwortet: AON, MMC, Net4You, Tele2, UPC, Vorarlberg Online. Das Ergebnis: Wer innerhalb des Providers auf ein Produkt mit höherer monatlicher Grundgebühr (Upgrade) umsattelt, zahlt bei den sechs untersuchten Anbietern nichts.

Downgrades sind problematisch
 
Ein Wechsel auf ein Produkt mit niedrigerer Grundgebühr (Downgrade) ist bei drei Anbietern innerhalb der Mindestvertragsdauer gar nicht möglich - UPC, MMC, Vorarlberg Online. Wer nach der Mindestbindedauer umsteigt, zahlt meist Produktwechselkosten. Bei drei anderen Providern - AON, Net4You und Tele2 - geht ein Umstieg auf eine niedrigere Grundgebühr innerhalb der Mindestbindefrist nur unter bestimmten Bedingungen: eine neuerliche Vertragsdauer von zwölf Monaten und/oder einmalige Wechselgebühren. Diese können bis zu 80 Euro ausmachen.

Zum günstigsten Internetanbieter kommt man schnell und einfach mit dem AK Online-Internettarifrechner.

Den kompletten AK-Test können Sie hier als PDF herunterladen (42 kb).

Quelle: AK Wien

 

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