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Sicherheit im Internet : Großes Informations-Defizit

Neuer Elternratgeber "Schutz vor Schmutz" erhältlich

08.02.2008

Sicherheit im Internet wird für alle Bevölkerungsgruppen immer wichtiger. Internetshopping und Social Networking Plattformen boomen und sprechen sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche an.

Zunehmende Probleme und der wachsende Informationsbedarf zur sicheren Internetnutzung haben vor drei Jahren zur Gründung der EU-Initiative Safer Internet geführt. Die österreichische Plattform dieser Initiative ist Saferinternet.at. Unterstützt wird sie von EU, Bundeskanzleramt, Ministerien sowie zahlreichen Partnern aus der Wirtschaft, wie etwa Microsoft Österreich, Telekom Austria und eBay.

In den letzten 3 Jahren gab es eine intensive Zusammenarbeit mit dem ORF beim Themenschwerpunkt "Kinder" und etwa 10 Broschüren mit wichtigen Informationen rund um Internet und Handy. Unterrichtsmaterialien für Lehrer wurden erstellt und in Zusammenarbeit mit Partnern mehr als 100 Workshops und Seminare veranstaltet.

Trotzdem ist das Informationsdefizit der Österreicher laut einer aktuellen Studie unter 500 Österreichern groß. "Die aktuellen Umfrageergebnisse sind eine große Herausforderung für die Initiative Saferinternet.at, aber auch für die österreichische IT-Wirtschaft und die Politik", ist sich DI Ronald Hechenberger, Koordinator von Saferinternet.at und Geschäftsführer des ÖIAT, sicher. Die Erhebung von Saferinternet.at und Integral Marktforschung zeigt auf, dass 70 Prozent aller Befragten mehr über die Vermeidung von Betrugsfällen im Internet wissen möchten, 69 Prozent sich nicht ausreichend über den Schutz vor Viren informiert fühlen und 62 Prozent mehr Informationen zum Schutz von Kindern vor ungeeigneten Inhalten im Internet - wie etwa Gewaltvideos und Pornografie - wünschen.

Saferinternet.at sieht aber nicht nur einen großen Informationsbedarf, sondern stellt immer öfter fest, dass Eltern mit dem Internet-Wissen ihrer Kinder nicht mithalten können. "Wir haben im vergangenen Jahr sehr viele Anfragen von Eltern bekommen, wie sie ihre Kinder vor Gewalt verherrlichenden oder pornografischen Inhalten schützen können", erklärt Hechenberger. Daher wurde der Elternratgeber "Schutz vor Schmutz - im Internet und am Handy" erstellt. Der Ratgeber soll als Unterstützung für Eltern dienen, richtig mit problematischen Inhalten im Internet sowie am Handy umzugehen und bietet jede Menge praktische Tipps für die Medienerziehung. Er ist als Download unter www.saferinternet.at/downloads erhältlich, bestellt werden kann er unter office@saferinternet.at.

"Nachdem das Hauptaugenmerk im Jahr 2007 auf Kindern und deren Internetverhalten lag, wird das Jahr 2008 im Zeichen der Senioren und Internet-Neueinsteiger - der sogenannten "Second Generation" der Internetnutzer - stehen. "Mit unseren neuen Aktivitäten wenden wir uns an eine Zielgruppe, die noch wenig bis gar keinen Kontakt mit dem Internet hatte, und dementsprechend viel Information zum sicheren Umgang mit dem Internet braucht", so Hechenberger. "Das Interesse ist groß und wir sind zuversichtlich, dass wir nach unserer Informationsoffensive viele begeisterte Internetnutzer mehr unter den Österreichern haben werden", ist sich Hechenberger sicher.

Quelle: ÖIAT

 

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