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Internet-Portale als neue Heimat der Menschen

Anwendungen gewinnen an Bedeutung

07.08.2006

Geht es nach den Teilnehmern einer von der 1&1 Internet AG veranstalteten Podiumsdiskussion, wird das Internet zum wichtigsten Kommunikationsmedium der Zukunft mutieren. Matthias Greve, Vorstand der 1&1 Internet AG, bezeichnet das Internet sogar als neue Heimat für den Menschen. Demnach sind Internetportale der ideale Ort einer "neuen Heimat", da sie bestimmte Grundbedürfnisse, wie etwa computervermittelte Kommunikation, abdecken würden.

Die Technologien würden jedoch künftig in den Hintergrund treten, während Anwendungen mehr an Bedeutung gewinnen. Stephan Urbacher, Gründer der Internetplattform Qype, sagt, dass der Nutzer des Internets mehr in den Mittelpunkt rückt. "Er kontrolliert und entscheidet, mit wem er sich vernetzt", so Urbacher.

Kai-Uwe Weidlich, Medienexperte und -psychologe vom Medieninstitut Ludwigshafen, ist ebenfalls davon überzeugt, dass das Internet das Kommunikationsmedium der Zukunft wird. "Das Internet kann aber dennoch nie als neue Heimat für einen Menschen bezeichnet werden. Der Mensch sehnt sich nach einer physischen Heimat", so Weidlich. Laut seinen Angaben würden vor allem Partnerbörsen und Spieleplattformen im Internet an Bedeutung gewinnen.

Nach Meinung von Jochen Diebel, Vorstandsvorsitzender des Interessenverbandes Deutsches Internet (IPI), würden zugunsten des Kommerzes lediglich Prioritäten verschoben, um die Menschen dahin zubringen, wo man sie gerne hätte. "Internetportale können zur Vernachlässigung der sozialen Kontakte führen, denn auch das Internet kann süchtig machen", so Diebel.

Quelle: pt

 

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