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Internet-Abhängige als Patienten der Zukunft ?

Manchen Zeitgenossen fällt es schwer auf "Offline" zu schalten

26.05.2006

Zwar ist die Internetsucht noch nicht weithin bekannt, immer mehr Experten gehen allerdings davon aus, dass Netz-Abhängige in Hinkunft eine - auch zahlenmäßig - ernst zu nehmende Patientengruppe darstellen werden. Davon zeigt sich auch ein Autorenteam um Psychiatrie-Expertin Diane Wieland überzeugt, das in der Fachzeitschrift "Perspectives in Psychiatric Care" auf die schwelende Problematik aufmerksam macht.

"Das Internet hat Eigenschaften, die bei manchen Personen Suchtverhalten und pseudo-intime zwischenmenschliche Beziehungen fördern", stellen die Wissenschafter fest. Surf-Sucht ist also nur eines der Gesundheitsrisiken des World Wide Web: Nach Ansicht von Wieland und Kollegen kann die unkontrollierte Netz-Nutzung auch eine Reihe anderer Krisen mit sich bringen.

Virtuelle Seitensprünge (Cybersex) etwa könnten zu Trennungen und Konflikten führen, wie auch zu sexueller Abhängigkeit. Das anonyme Kennenlernen von Sexual-PartnerInnen im Netz könnte eventuell das Risiko einer Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten erhöhen. Hinzu kämen mögliche körperliche Beschwerden wie trockene Augen, ein Karpaltunnel-Syndrom oder Kopfschmerzen.

Quelle: medicalnewstoday

 

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