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Handy-Strahlung - Ist die Angst begründet?

Kopfschmerzen trotz inaktiver Antenne

Die Angst vor der Handy-Antenne schadet mehr als die Strahlung selbst: Diese Ansicht vertritt Jiri Silny, Leiter des Forschungszentrums für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit (FEMU) der Universitätsklinik Aachen. "Als eine Antenne auf dem Dach aufgestellt wurde, hatten Bewohner plötzlich Kopfschmerzen und konnten nicht schlafen. Aber da war die Antenne noch gar nicht angeschaltet", berichtet Silny. Es gebe nur ein einziges Risiko, das die Forschung klar nachweisen könne: "Handys in der Brusttasche können Herzschrittmacher ausschalten und dadurch tödlich sein."

Mehr als 7.000 Veröffentlichung zu diesem Thema wurden im FEMU zusammengetragen. Nach Aussage von Silny sind die meisten Studien nicht repräsentativ, es mangele ihnen an Aussagekraft. "Aus Unkenntnis werden die Risiken des Mobilfunks aufgeblasen", sagt der Forscher. "Das macht den Leuten Angst und sie werden krank." Dennoch will er ein Risiko nicht ganz ausschließen, denn auch ein Nulleffekt der Strahlung sei nicht nachweisbar. Das FEMU wird nach Aussage von Silny zu 80 Prozent vom Staat, zu 20 Prozent von der Industrie finanziert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) lässt derzeit eine multinationale Studie zur Wirkung von Mobilfunk-Strahlung durchführen. Die Ergebnisse werden frühestens im kommenden Jahr erwartet.

Quelle: Netdoktor.at


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