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Das Handy als fixer Partner in unserem Leben

Handys erleichtern den Alltag

11.04.2007

Zwei Drittel der Handybesitzer telefonieren seit mehr als fünf Jahren mobil. Sie nutzen das Handy sehr gezielt und können sich ein Leben ohne Mobiltelefon durchaus vorstellen - zumindest zeitweise. Fast 60 Prozent erleichtert es den Alltag. Seine Vorteile sind vor allem Flexibilität, Schnelligkeit und Zeitersparnis. Männer macht ein Handy kontaktfreudiger und Frauen gehen mit ihrer Erreichbarkeit bewusster um.

Das Handy gehört so selbstverständlich zum Alltag der Österreicher wie der Fernseher oder das Auto: Zwei Drittel der Handybesitzer haben seit über fünf Jahren ein Mobiltelefon. Doch wie beurteilen die Österreicher ihren mobilen Begleiter in allen Lebenslagen - ist er Fluch oder Segen?

Handys erleichtern den Alltag

Darüber, ob das Handy ins Leben der Menschen mehr positive oder negative Aspekte gebracht hat, sind die Österreicher zwiespältiger Meinung. Sechs von zehn geben an, dass Handys das Leben eher positiv verändert haben. 39 Prozent meinen, dass sich ihr Leben damit eher negativ entwickelt hat. Für die Mobiltelefonierer unter uns ist ausschlaggebend, dass das Handy ihnen persönlich den Alltag erleichtert, wovon fast 60 Prozent überzeugt sind. Unter ihnen sind es nur 16 Prozent, die diesen Vorteil nicht erkennen können. Rund drei Viertel der Handybesitzer wissen auch, wann sie "abschalten" können und fühlen sich daher nicht verpflichtet, immer und überall abzuheben. Aber rund die Hälfte der Handylosen meint, dass man per Handy ständig erreichbar sein muss. Daher wünschen sich laut Umfrage wohl auch 58 Prozent der Nichtbesitzer, aber nur jeder dritte Mobiltelefonierer zumindest manchmal die "gute, alte Zeit ohne Handy und Computer" zurück.

Das Handy als idealer Lebensbegleiter

Beim Blick ins Detail wird schnell klar, welche Aspekte die Österreicher am Handy schätzen: 92 Prozent fühlen sich mit Handy sicherer - man könne damit besser auf unerwartete Situationen reagieren und Hilfe holen. Acht von zehn geben an, Termine können damit schneller koordiniert werden. Sieben von zehn sehen die generelle Zeitersparnis dank Handy als Vorteil und finden es praktisch, damit immer und überall erreichbar zu sein - egal wo man ist.

Bewusster Umgang mit der Erreichbarkeit

Drei von zehn Handybesitzern sind rund um die Uhr erreichbar. 23 Prozent haben ihr Handy tagsüber immer eingeschaltet, gönnen ihm aber eine Nachtruhe. Die meisten Handybesitzer - nämlich 45 Prozent - sind gelegentlich nicht erreichbar, weil sie das Handy abdrehen oder nicht bei sich tragen. Das dürfte auch der Grund dafür sein, warum sie sich vom Handy nicht unter Druck gesetzt fühlen. Nur 28 Prozent der Mobiltelefonierer hat das Handy tendenziell mehr Stress in ihren Alltag gebracht.

Ein Leben ohne Handy ist (zeitweise) denkbar

Bei der generellen Bereitschaft zum Verzicht steht es in Österreich 1:1. Jeder zweite Österreicher schränkt sich in der Fastenzeit oder zu von ihm gewählten Zeitpunkten bewusst ein. Die andere Hälfte lebt ihr Leben ohne Phasen der Einschränkung oder des Verzichts. Betrachtet man die potenzielle Einschränkung beim Medienkonsum, so zeigt sich, dass das Handy schon als Nummer 2 nach dem Fernseher genannt wird. Auf ihr TV-Gerät zumindest zeitweise verzichten, könnten 43 Prozent der Österreicher, 13 Prozent tun das bereits. Fast ebenso viele (42 %) können sich vorstellen, ihre Handynutzung einzuschränken, was bei jedem Neunten schon üblich ist. 38 Prozent können sich mit der Idee des eingeschränkten Zeitungs- oder Zeitschriftenlesens anfreunden, nur noch ein Drittel der Österreicher ist für die Selbstbeschränkung beim Radiohören.

Männer werden kontaktfreudiger, Frauen leben bewusster

Männer sehen verstärkt positive Aspekte ihres Mobiltelefons. Der größte Vorteil, den das Handy in die Männerwelt gebracht hat, ist die intensivere Kontaktpflege. Jeder zweite Handyman sagt: "Ich rufe meine Familie und Freunde nun öfter an als früher, als ich noch kein Handy hatte." Bei den Frauen sagt das nur ein Drittel. 87 Prozent der Männer können dank Handy Termine schneller koordinieren (79 % der Frauen), 78 Prozent damit Zeit sparen (Frauen: 69 %). Auch sind sie Vorreiter beim mobilen Bezahlen: Fast die Hälfte findet das Bezahlen von Parkscheinen, Eintrittskarten etc. übers Handy praktisch (Frauen: 36 %). Bei all den Vorzügen empfinden Männer aber auch mehr Stress als Frauen. Bei 36 Prozent der Männer hat das Handy Stress in den Alltag gebracht, aber nur bei jeder fünften Frau.

Das liegt wohl daran, dass Frauen ihren Alltag bewusster gestalten - auch was ihre Erreichbarkeit angeht. Ganz allgemein betrachtet verzichtet mehr als die Hälfte der Frauen phasenweise auf bestimmte Dinge oder schränkt deren Verwendung ein, wohingegen dies nur 45 Prozent der Männer tun. Rund ein Viertel der weiblichen Mobiltelefonierer ist rund um die Uhr am Handy erreichbar, aber 37 Prozent der Männer. Mehr als die Hälfte der Frauen schaltet das Handy zumindest gelegentlich ab oder trägt es nicht immer bei sich - aber nur 38 Prozent der Männer handhaben das so.

Quelle: one

 

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