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Tipps für eine lange Akku-Lebensdauer für Handy, Smartphone & Co.

Nach dem Kauf erstmal die Betriebsanleitung lesen


16.01.2017

Bildquelle: TÜV SÜD AG
Das Handy ist für die meisten Menschen aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Der Akku rückt dabei nur dann in den Fokus, wenn er zur falschen Zeit leer ist oder seine Leistung dramatisch nachlässt. Ein paar einfache Faustregeln können wesentlich zur Sicherheit und Lebensdauer des Akkus beitragen.

Bevor das neue Handy ans Ladegerät angeschlossen wird und in Betrieb geht, erst einmal genau die Betriebsanleitung durchlesen und insbesondere auch auf Hinweise zu Akkuladung und -entladung achten. Auf keinen Fall sollten Handy-Benutzer versuchen, den Akku zu öffnen.

Weder Handy noch Akku sollten hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Liegt das Mobiltelefon etwa auf dem Armaturenbrett des Autos, kann es sich auch in der Herbst- oder Wintersonne stark aufheizen. Für den Gebrauch des Handys und die Ladevorgänge des Akkus gibt der Handyhersteller genaue Hinweise zur Umgebungstemperatur. Diese sollte man auf jeden Fall einhalten. Wird das Telefon - auch nach nur kurzem Gebrauch - sehr warm, dann im Fachhandel durchchecken lassen!

Üblicherweise sind Handys mit einem Lithium-Ionen-Akku ausgestattet. Ein Lithium-Ionen-Akku erreicht seine maximale Lebensdauer bei einer Betriebstemperatur zwischen 20 und 40 Grad Celsius. Temperaturen darunter oder darüber können die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer deutlich einschränken. Bei Temperaturen über 40 Grad und weniger als 0 Grad sollte man ein Handy nicht laden, da das zu vorzeitiger Alterung oder zu Schäden führen kann. Außerdem sollte man den Akku nach Möglichkeit keinen großen Temperaturschwankungen aussetzen, weil dadurch ebenfalls die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer vermindert wird. Und: Je seltener ein Akku aufgeladen wird, desto länger bleibt er fit.

Das Handy - und damit auch der Akku - sollten vor Schlägen, Stößen und anderen Belastungen geschützt werden. Vorsicht ist dann angesagt, wenn das Mobiltelefon auf den Boden oder ins Wasser gefallen oder in die Nähe von offenem Feuer geraten ist. Dann sollte mit einem Check im Fachhandel geprüft werden, ob das Gerät noch sicher verwendet werden kann.

Ein weiterer Experten-Tipp: Ausschließlich Original-Akkus und zugehörige Ladegeräte verwenden. Wer bei einem fälligen Neukauf auf Billigakkus und No-Name-Ladegeräte ausweicht, schafft sich damit womöglich ein nicht kalkulierbares Sicherheitsrisiko an.

Bisweilen "blähen" sich Akkus auf und verlieren deutlich an Kapazität. In diesem Fall den Akku baldmöglichst aus dem Gerät entfernen, Kontakte abkleben und fachgerecht z.B. über den Elektronikfachhandel entsorgen. Auf keinen Fall im Hausmüll entsorgen!

Quelle: TÜV-Süd

 

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