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HSDPA und neue Daten-Tarife pushen Handy-Internet

Sogar zu Hause wird über das Handy gesurft

02.04.2007


Dank neuer Daten-Tarife der größten Anbieter werden die mobilen Internetzugänge jetzt auch für den Durchschnitts-User interessant. Der Grund liegt nicht nur in der Bandbreite, die mit dem durch HSDPA beschleunigten UMTS nun endlich mit dem Festnetz vergleichbar ist. Noch entscheidender ist der Preis, den der Kunde pro Monat bezahlen muss. One bietet zum Beispiel ein Gigabyte für 20 Euro an. Damit liegt das mobile Internet erstmals auch preislich auf dem Niveau gängiger Breitband-Einsteigerpakete im Festnetz. Mit dem Vorteil, dass man nicht an eine Steckdose gebunden ist, sondern mit dem Laptop überall surfen kann - unterwegs oder einfach auf der Couch.

Mobiles Internet in den eigenen vier Wänden

Ein USB-Modem, das dem Laptop (oder auch dem Desktop-PC) einen einfachen Internetzugang erschließt, ist also auch für jene interessant, die primär zu Hause surfen und für die der Mobilitätsfaktor nur Zusatznutzen ist.

Was der Konsument schon aus der Handybranche kennt, hat nun auch im mobilen Datenbereich begonnen: der Preiskampf! Drei bietet 1,5 GB für 19 Euro, T-Mobile und A1 bieten 1,5 GB für 25 Euro.


Allerdings ist neben Preis und Download-Volumen auch die Verfügbarkeit, sprich Netzabdeckung wesentlich. Vor der Entscheidung für einen bestimmten Provider sollte man diese für seine Wohnadresse und gegebenenfalls auch für andere Orte, an denen man öfter surfen will, abklären.

Handyempfang allein genügt nicht!

Damit das mobile Internet eine echte Alternative zum Festnetz wird, muss man in einem Gebiet wohnen, das vom jeweiligen Provider auch mit UMTS versorgt wird. Zwar greifen die mobilen Modems bei fehlendem UMTS/HSDPA-Empfang automatisch auf GPRS zurück, aus der Datenautobahn wird dann allerdings ein Feldweg. GPRS reicht, um Mails zu checken oder rasch eine Gaststätte im Lokalführer zu suchen, der Download größerer Datenpakete ist aber eine Geduldsprobe. Apropos größere Datenmengen: Natürlich gibt es auch teurere Pakete mit größeren Datenvolumen. Wer aber nicht gerade Filme herunterlädt oder lange Skype-Telefonate führt, wird mit einem Gigabyte auskommen.

Einbremsen oder zahlen

Nicht unwesentlich ist aber, was passiert, sollte dasLimit dennoch überschrittenwerden. Bei den meisten Anbietern kostet jedes weitere Megabyte mindestens zehn Cent - 100 Euro pro Gigabyte. Die Warnung bei Erreichen des Limits zu ignorieren, kann also teuer kommen. Eine faire Regelung bietet One: Hier wird bei Überschreiten der Datenmenge nur bis zum Monatsende die Bandbreite gedrosselt. Zusätzlich gibt es die Option, das Paketlimit um fünf Euro zu verdoppeln.

Ein Vorteil des Internets per Handynetz ist neben der örtlichen Ungebundenheit der Verzicht auf Steckdose und Kabel. Die Installation am Rechner ist - in der Regel - problemlos, sofern ein aktuelles Betriebssystem installiert ist. Auch Vista-User sind seit den letzten Updates nicht mehr ausgeschlossen. Die Linux-Gemeinde muss wie immer basteln. Eines sollten mögliche Interessenten bedenken: Bei der Übertragung via Mobilfunk hängt die Datenrate nicht nur von den Empfangsbedingungen ab, sondern auch davon, mit wie vielen Usern man gerade die Funkzelle teilt. Starke Schwankungen sind daher die Regel, die Maximalwerte von 3,6 oder 7,2 Mbps (Download, Upload 384 kbps) eher theoretisch.

Quelle: Presse

 

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