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Google Web History speichert Surfverhalten

Suchabfragen und Surfverhalten des Users wird protokolliert, analysiert und künftige Suchabfragen optimiert

03.08.2007

Mit Google Web History hat der Suchmaschinengigant einen neuen Dienst in deutscher Sprache gestartet, mit dem sich Suchanfragen und Seitenaufrufe vollständig protokollieren lassen. Der über ein Google-Konto verfügbare Dienst zeichnet nach seiner Aktivierung das gesamte Surfverhalten des Users auf. Besuchte Seiten werden fein säuberlich in einer Verlaufsübersicht aufgelistet und lassen sich mittels Online-Suche durchforsten. Über Algorithmen wertet Google das Surfverhalten des Users aus und modifiziert nach einiger Zeit die ausgespuckten Suchergebnisse entsprechend den analysierten Interessensgebieten.

Als Beispiel führt Google das Stichwort "GM" an. Zeigt der Verlauf der Webaktivitäten einer Person, dass diese in erster Linie an wissenschaftlichen Inhalten interessiert ist, reiht Google die Suchergebnisse für "Genetisch Modifizierte Lebensmittel" vor den Eintrag von "General Motors". "Der neue Dienst soll Usern personalisierte Suchergebnisse und mehr Kontrolle bei ihren Suchanfragen bieten", erklärt Google-Sprecherin Lena Wagner. Enthält der Suchverlauf Suchanfragen, die der User nicht gespeichert haben will, kann die Funktion deaktiviert bzw. der Verlauf nachträglich bearbeitet werden. Über die Eingabe von bestimmten Schlüsselwörtern kann die Speicherung gewisser Suchanfragen zudem unterbunden werden.

Bedenken, dass die personalisierte Suche auch für individualisierte Werbeschaltungen verwendet werden könnte, tritt Google dezidiert entgegen. "Die Auswertung der Suchergebnisse wird nicht mit den Google-Anzeigen gekoppelt sein. Ein User, der sich für Autos interessiert, wird folglich dieselben Anzeigen zu sehen bekommen, wie jemand, der ein wissenschaftliches Interesse verfolgt", so Wagner in Anspielung auf das bereits getätigte "GM"-Beispiel. Kritik an der serverseitigen Speicherung der Ergebnisse durch Google lässt das Unternehmen nicht gelten. Die Nutzung des Dienstes sei komplett freiwillig und in erster Linie entwickelt worden, weil Google-Anwender sich ein derartiges Feature gewünscht hätten, so das Unternehmen.

Quelle: pte

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