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Glücksspiele im Internet : Spaßfaktor entscheidend

Gewinne spielen eine untergeordnete Rolle

06.02.2007

Das Online-Glücksspiel lebt vorwiegend von der Faulheit der User. Im Zuge einer aktuellen Studie des Selbstregulierungsorgans eCOGRA wurden von den Nutzern Bequemlichkeit und Erreichbarkeit neben Spaß und Spannung als beste Eigenschaft am Online-Glücksspiel genannt. Geld spielt natürlich auch eine Rolle, auf lange Sicht geht es den Gamblern aber nicht um Gewinne, sondern vielmehr um den Unterhaltungswert. Online-Glücksspieler sehen demnach ihre Aktivitäten kaum als Einnahmequelle, häufig aber als Freizeitbeschäftigung. Am meisten Zulauf verzeichnen derzeit Online-Pokerspiele. 89,7 Prozent der Internetgambler spielen von Zuhause aus und das meist am Abend.

"Online-Poker erlebt gerade eine Renaissance. Der Reiz besteht darin, dass Internetspiele schnell und jederzeit verfügbar sind", sagt Horst Brönstrup, Berater beim Fachverband Glückspielsucht. Die Zahl der Süchtigen nehme stark zu. Laut Studie sind 73,8 Prozent der Online-Pokerspieler männlich. Knapp 27 Prozent sind zwischen 26 und 35 Jahre alt und 33,3 Prozent der Spieler verbringen ein bis zwei Stunden Zeit pro Sitzung. Im Gegensatz dazu ist die Mehrheit der Online-Casinospieler - genauer 54,8 Prozent - weiblichen Geschlechts und mit fast 30 Prozent zwischen 46 und 55 Jahren wesentlich älter.

Die eCOGRA will mittels der Studienergebnisse einerseits das Angebot für die Online-Gambler weiter verbessern und andererseits auch auf potenzielle Gefahren des Glücksspiels hinweisen. "Unser Job ist es, Spielern den Weg zu denjenigen Betreibern zu weisen, die die Erwartungen der Mehrheit in Richtung Fair Play und verantwortliches Verhalten erfüllen, sowie Vorkehrungen zu Problemen mit Glücksspiel treffen", sagt Andrew Beveridge, CEO von eCOGRA.

Quelle: pt

 

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