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Tipps fürs Fotografieren bei kalten Temperaturen

Wie Sie Kamera und Ausrüstung von der Kälte schützen


05.02.2014

Verschneite Winterland-schaften bieten zauberhafte Fotomotive - doch eisige Temperaturen machen nicht nur Mensch, sondern auch Material zu schaffen. Nachfolgend einige Tipps zum Kälteschutz von Kamera, Equipment und Fotograf.

  • Die Kamera nicht sofort aus dem geheizten Wohnzimmer mit in die Kälte nehmen, sondern eine Stunde vor Beginn des Fotoausflugs an einen geschützten kühlen Ort (Garage, Keller, Auto) legen, damit sie keinen extremen Temperaturunterschied überwinden muss.

  • Akkus bringen bei Kälte weniger Leistung. Es empfiehlt sich, mindestens einen Ersatzakku einzupacken. Akkus körpernah transportieren, z.B. in der Hosentasche.

  • Die kleinen Säckchen mit Trockengranulat sammeln, die in den Verpackungen vieler Geräte zu finden sind. Eine Handvoll davon in der Kameratasche bindet viel Feuchtigkeit.

  • Ein im Ofen angewärmtes Kirschkernkissen hält Kamera und Objektive im Fotorucksack eine Weile auf materialfreundlicher Temperatur

  • Handling im Freien: Bei eisiger Kälte niemals Kamera oder Zubehör anhauchen.

  • Häufige Objektivwechsel vermeiden, um das Kamera-Innere zu schützen.

  • Handschuhe mit feinen Kuppen erleichtern die Bedienung der Kamera und halten die Finger warm. Es müssen keine teuren Fotohandschuhe sein, auch Reit-, Fahrrad- oder Laufhandschuhe haben sich bewährt.

  • Kreativ-Tipp: Sprühflasche mit Wasser mitnehmen und Pflanzen einsprühen. Durch die Vereisung ergeben sich schöne Effekte.

  • Bevor es zurück ins Warme geht: Kamera in einen Gefrierbeutel stecken, die Luft herausrausdrücken und den Beutel fest zuknoten. Hat sich trotzdem Kondenswasser gebildet, sollte die Kamera mehrfach mit einem Geschirrtuch abgetrocknet werden.

Quelle: fotocommunity.de

 

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