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Fotoalbum via Internet erstellen: 11 Anbieter im Test

Gutes Zeugnis für fast alle Anbieter


20.08.2010

Unzählige Urlaubsfotos auf der Digitalkamera? Ein Fotoalbum online zu machen, ist heute keine Kunst mehr. Bis zu 30 Euro können A4-Fotobücher mit der geringst- möglichen Seitenanzahl übers Internet kosten. Die Fotoqualität ist je nach Anbieter unterschiedlich. Meist werden die Fotobücher zugeschickt. Dann kommt noch ein Versandpauschale von bis zu knapp sieben Euro dazu. Das zeigt ein aktueller Test der Arbeiterkammer bei elf Anbietern.

So funktioniert es: Um ein Fotobuch online zu erstellen, muss man von den Anbieter-Webseiten die Software herunterladen. Auswählen können Sie dann etwa Format, Einband, Seitenanzahl oder Layout. Aber Sie können auch selbst Bildtitel dazuschreiben. Die ausgesuchten Fotos werden ins Buch kopiert. Ist es fertig, geht es zur Bestellung. Das Hochladen bzw. die Fotoübertragung dauerte je nach Anbieter bis zu 20 Minuten.

"10,87 bis 29,90 Euro kosten A4-Fotobücher mit Hardcover-Einband, also mit einem festen Einband", sagt AK Konsumentenschützerin Manuela Delapina. Die Kosten richten sich zum Teil nach der geringstmöglichen Seitenanzahl von 24 bis 36 Seiten. Für A4-Fotobücher mit Softcover-Einband, also mit einem weichen Umschlag, muss man mit 15,99 bis 22,90 Euro rechnen (24 bis 36 Seiten). Geklammerte A4-Fotohefte sind deutlich günstiger (7,49 bis 18,90 Euro für 16 bis 26 Seiten). "Je mehr Seiten das Fotobuch hat, desto teurer wird es", so Delapina.

Die Seitengestaltungs-Programme sind bei allen getesteten Anbietern gut aufgebaut. Man kann Titel und individuelle Texte eingeben und Hintergründe auswählen. "Bei HappyFoto und Bipa wurden die Fotos beim Test automatisch im Buch angeordnet, was die Umgestaltung etwas mühsam machte", sagt Delapina. "Je nach Anbieter dauerte die Fotoübertragung fünf bis rund 20 Minuten."

Bei Niedermeyer und DM müssen die Fotobücher im Geschäft abgeholt werden. Die anderen getesteten Anbieter senden sie zu (drei bis neun Werktage Lieferzeit), bieten aber manchmal alternativ auch eine Abholung an. Bezahlen kann man bei Hartlauer im Internet einzig mittels Kreditkarte. Alle anderen bieten Zahlung per Rechnung oder bei der Abholung im Geschäft an.

Hält man das Fotobuch endlich in der Hand, so zeigt sich eine unterschiedliche Fotoqualität je nach Anbieter. Aber die Fotobücher und Fotohefte sind stabil, selbst nach mehrmaligem Durchblättern.

Die Geschäftsbedingungen und Preise waren auf allen Webseiten gut sichtbar und leicht zu finden. Nur bei Saturn fehlte beim Preis die Info über die Versandspesen.

Die AK hat im August folgende elf Anbieter getestet: Media Markt, Saturn, Hartlauer, Niedermeyer, Hofer, Lidl, Schlecker, DM, Bipa, HappyFoto und Ifolor. Die Erhebung finden Sie im Internet unter www.arbeiterkammer.at.

Quelle: AK Wien

 

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