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Safer Internet: Wie erkenne ich Fake News?

Wie Falschmeldungen arbeiten und wie man die Richtigkeit von Online-Meldungen hinterfragen kann


07.02.2017

Am 7. Februar 2017 findet bereits zum 14. Mal der internationale Safer Internet Day statt. Weltweit nehmen mehr als 100 Länder diesen Tag zum Anlass, um auf das Thema Internetsicherheit aufmerksam zu machen. Ob Eltern, Schulen, Unternehmen, Politik oder Kinder und Jugendliche: Jeder kann einen Beitrag für ein "besseres Internet" leisten - sei es durch respektvollen Umgang miteinander, Förderung von Medienkompetenz, Bereitstellung hochwertiger Angebote für Kinder und Jugendliche, Entwicklung sicherer Produkte oder der Schaffung angemessener rechtlicher Rahmenbedingungen. Infos zu allen Aktionen und Veranstaltungen in Österreich finden Sie unter www.saferinternet.at.

Die Vereinigung der Internet Service Providers Austria (ISPA) nimmt den Aktionstag zum Anlass, ihren neuen Informationsflyer "Wahr oder falsch: Hoaxes, bearbeitete Bilder und Fake News" zu veröffentlichen. Dieser soll Internetnutzern dabei helfen, Falschnachrichten als solche zu enttarnen. Bei einer kürzlich durchgeführten Studie mit Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren stellte sich heraus, dass 86 Prozent zumindest manchmal und 40 Prozent sogar häufig nicht sicher sind, ob die Informationen, mit denen sie im Internet konfrontiert sind, richtig oder falsch sind. Bearbeitete Bilder und "Fake News" finden ihren Niederschlag auch im Internet und es ist nicht immer einfach, Informationen auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Besonders Kinder und Jugendliche tun sich dabei schwer und wünschen sich in diesem Bereich Unterstützung von der Schule und den Eltern. "Fake News sind kein reines Problem der Online-Welt - Falschmeldungen und Propaganda hat es lange vor dem Internet gegeben - aber im Netz erreichen sie einen deutlich größeren Personenkreis", sagt ISPA Generalsekretär Maximilian Schubert.

Der neue ISPA Flyer klärt darüber auf, wie Falschmeldungen arbeiten und beispielsweise durch Schlagworte wie "schockierend" und "Skandal", Aktualität vorgaukelnde Zeitangaben wie "gestern" oder "letzten Mittwoch" oder angebliche Quellen wie "ein ehemaliger Mitarbeiter" versuchen, die Aufmerksamkeit der Leser zu erlangen. In kurzen und kompakten Tipps zeigt die ISPA Möglichkeiten auf, wie man die Richtigkeit von Online-Meldungen hinterfragen kann. So kann die Frage, ob Bilder beispielsweise aus dem Kontext gerissen oder ältere Bilder wiederverwertet wurden, über die umgekehrte Bildersuche schnell gelöst werden. Ebenso können Bild-Metadaten abgefragt werden, die Aufschluss über die Herkunft und den Aufnahmezeitpunkt eines Bildes geben. So genannte "Hoax"-Datenbanken dokumentieren und enttarnen Falschnachrichten.

Der neue Flyer steht unter www.ispa.at/wahroderfalsch zum Download zur Verfügung, dort kann auch die gedruckte Version bestellt werden.

 

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