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Digitalkameras im Vergleich : Ein Konsument-Test

Pocketkameras bieten wenig für ihr Geld. Spiegelreflexkameras eher was für Profis.

23.11.2006

Auch wenn der Umsatz am heimischen Fotomarkt stagniert: Das Angebot an Digitalkameras ist riesig und wächst weiter. Viele Kunden verlieren angesichts dieser Auswahl leicht den Überblick. Die Zeitschrift "Konsument" hat mehr als 30 aktuelle Modelle unter die Lupe genommen. In seiner Dezember-Ausgabe 2006 informiert das Testmagazin über die Ergebnisse und erklärt Unterschiede sowie Vor- und Nachteile der einzelnen Kamerakategorien.

Pocketkameras sind klein und besonders leichtgewichtig. Hauptanwendungsgebiet sind Schnappschüsse. Eingebaute optische Sucher werden immer seltener, stattdessen übernehmen die Displays deren Funktion. Die individuellen Einstellmöglichkeiten sind recht beschränkt. "Nüchtern betrachtet bekommt man bei einer Pocketkamera recht wenig für sein Geld", informiert "Konsument"-Technikexperte Paul Srna. Im Test überzeugten die beiden Canon-Modelle "Digital Ixus 65" und "Digital Ixus 800 IS" mit "guten" Gesamtleistungen. Preislich zählen die beiden mit 330 bzw. 410 Euro aber zu den teuersten Kameras ihrer Kategorie.

Etwas größer und meist auch schwerer, aber nicht zwangsläufig teurer - so lassen sich Kompaktkameras charakterisieren. Sie verfügen zwischen 3-fach- bis 5-fach-Zoom und bieten zahlreiche Funktionen auf relativ kleinem Raum. Dadurch ergeben sich für Hobbyfotografen individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Die besten Testergebnisse in dieser Kategorie fahren die "guten" "Canon Powershot A540" und "Olympus SP-320" ein. Sie sind mit 250 bzw. 230 Euro deutlich günstiger als das Spitzenfeld der Pocketkameras.

Gut das Doppelte muss man für den Sieger in der Kategorie Superzoomkameras ("Sony Cyber-Shot DSC-H5") ausgeben. Modelle aus diesem Segment sind vor allem für Kreative eine Überlegung wert. Sie vereinen relative Handlichkeit mit hoher Bildqualität, optischem 6-fach- bis 12-fach-Zoom und vielen Möglichkeiten händischer Einflussnahme. Für ambitionierte Hobbyfotografen sind sie die bessere Alternative zu den digitalen Spiegelreflexkameras. Sie verfügen über keine Wechseloptik, können jedoch mittels Vorsatzlinsen aufgewertet werden.

Bei Spiegelreflexkameras ist die Wechseloptik der zentrale Unterschied zu herkömmlichen Digicams. Das Objektiv lässt sich rasch gegen ein anderes austauschen, weshalb sich diese Modelle für Spezialanwendungen mit (semi-)professionellen Ansprüchen eignen. Beste Kamera im Test ist "Canon EOS 30D Kit 18-55mm EF-S", für die man rund 1.300 Euro auslegen muss.

Konsument-Tipp: Vier bis fünf Megapixel reichen meist aus, zum Festhalten privater Erinnerungen genügen sogar drei Megapixel.

Detaillierte Testergebnisse zum Nachlesen stehen im Dezember-"Konsument" 2006. Auf der Konsument-Webseite gibt`s Testurteile für über 100 Kameras und viele Zusatzinformationen für den Kauf einer Digitalkamera.


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