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Desktop-Suche : Programme im Vergleich

Daten-Detektive für den heimischen PC im Test

09.01.2006

Ob Texte, Bilder oder Musik - auf fast jedem PC wächst die Datenmenge laufend an. Wer dabei nicht den Überblick verlieren will, dem hilft eine so genannte Desktop-Suchmaschine. Das Computer-Monatsmagazin PC-WELT berichtet in seiner aktuellen Ausgabe (02/2006) darüber, was die verschiedenen Programme am Markt leisten und hat vier kostenlose Tools auf den Prüfstand gestellt.

Im Gegensatz zur Suche über den Windows-Explorer durchforsten Desktop-Suchmaschinen die Festplatte nicht nur nach Dateinamen, sondern scannen zugleich auch den gesamten Text, der in den Dateien
selbst enthalten ist. Das bedeutet: Die Programme finden zu einem Stichwort alle passenden Informationen, die auf einem Rechner gespeichert sind. Desktop-Suchmaschinen funktionieren damit vom Prinzip her genauso wie eine Suchmaschine im Internet.

Die meisten Desktop-Suchprogramme zeigen alle gängigen Dateitypen an. Wer auch mit seltenen Formaten arbeitet, findet auf den Websites der Anbieter oft entsprechende Erweiterungspakete. In jedem Fall ist aber Vorsicht vor Datendiebstahl geboten. Die PC-WELT rät: Wer den Computer mit mehreren Personen teilt und nicht möchte, dass jeder über die Desktop-Suche problemlos alle E-Mails, Briefe und andere Daten einsehen kann, sollte mehrere Benutzerprofile einrichten.

Die beste Figur im PC-WELT-Test macht das Programm Copernic Desktop Search 1.61, das durch seine gute Handhabung und übersichtliche Ergebnislisten überzeugt. Weiterer Pluspunkt: Durch die Integration entsprechender Abspielprogramme lassen sich gefundene Musik- und Videodateien direkt wiedergeben. Anwender, die sich vor allem eine Vorschau-Funktion für viele Formate wünschen, sollten einen Blick auf die Software Yahoo Desktop Suche 1.2 werfen. Wer hauptsächlich Microsoft Programme nutzt, kommt mit MSN Desktop Search 2.5 auf seine Kosten. Nachteile sind allerdings, dass die Software in der Grundversion keine PDF-Dateien findet und auf älteren Rechnern oft nicht flüssig arbeitet.

Nicht überzeugen kann hingegen Google-Desktop-Search 2, das sich lediglich für Anwender eignet, die überwiegend Texte durchsuchen möchten. Der Hauptkritikpunkt an dem Google-Programm ist die fehlende Sortierfunktion für die Ergebnisse. Dafür stehen im Internet rund 100 Erweiterungen zum Download bereit, mit denen sich einige Schwächen des Tools ausgleichen lassen.

Quelle: PC-WELT

 

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